Sommerpause

Mit diesem Post verabschiede ich mich für eine Weile. Ich möchte eine Sommerpause einlegen mit wenig Internet, viel Lesen und was uns sonst noch einfällt. Einen wunderbaren Sommer euch allen, bis im September :)

0 Kommentare

Regenwetterideen

Bei uns ist für diese Woche Regen gemeldet - und über einen gemütlichen Regentag konnten wir uns heute richtig freuen. Vielleicht sind das ja auch Ideen für euren nächsten Regentag...

 

Mit Salzteig haben wir schon ein paar Mal gebastelt - bisher entstanden vor allem Lebensmittel für den Kaufmannsladen. Nun war es schon wieder eine Weile her seit unserem letzten Salzteig-Bastel-Tag und es war richtig schön zu sehen, wie unsere beiden mit dem Salzteig inzwischen umgehen. Während unsere Tochter die meiste Zeit mit dem Teig gespielt hat - also ohne ein fertiges Endprodukt im Sinn zu haben - sie hat mit dem Teig ganz unheimlich leckere Speisen zubereitet...

...dachte unser Sohn erstmal an dekorative Dinge, die er gestalten wollte.

So durfte ich viele kleine Geschenke mit Namen versehen...

Unser Salzteig-Rezept hatte ich aus dem Internet (www.knete-selbstgemacht.de)

1 1/2 Tassen Mehl

1/2 Tasse Speisestärke

knapp 1 Tasse Salz

1 Tasse Wasser

3 Esslöffel Öl

Der Teig war wirklich schön weich um wie samtig - dafür gibt man die Speisestärke und das Öl dazu. Fühlt sich etwa an wie Soft-Knete.Erst wollten wir noch ein "Kaffeeservice" für das selbstgebastelte Puppenhaus basteln, doch da wäre "unsamtiger Salzteig" wahrscheinlich besser gewesen.

Dieses Puppenhaus ist schon früher entstanden. Hier wurden ganz verschiedene Materialien verarbeitet. Und zuerst wollte unsere Tochter nur ein Männchen basteln. So entstanden Pappmännchen aus Toilettenpapier. Die wollten dann auch angezogen werden... ja, und dann brauchten sie eben auch noch ein Zuhause :) Das hat auch unseren Sohn trotz schönem (wenn auch windigen und damit leider zum draußen-basteln schlecht geeigneten) Wetter nach drinnen gelockt, so dass ein kleines Wohn-Schlafzimmer mit Terasse, Fenstern, Betten, Sofa, Teppich, Tischen aus leeren Tape-Rollen und Schälchen aus der Toffifee-Verpackung entstand.

Unsere beiden lieben "Flutsch-Seifen" und da sie alles was Richtung Knete geht auch lieben, war die "Seifenknete" geradezu perfekt für sie. Wir hatten die Seifenknete von Edumero. Im Grunde sind es einfach nur Seifenstreusel, die man einfärben und aromatisieren kann. Ich denke, feingeraspelte Seife müsste genauso gehen.

Alle Zutaten (noch etwas Öl und heißes Wasser) wurden miteinander vermischt und sobald man den entstandenen Teig mit den Händen anfassen konnte, kann man loskneten.

Und eine letzte Idee sind super leckere Schoko-Fruchtspieße - für so eine gemeinsame "Picknick-Zubereitungsaktion" fehlt uns bei schönem Wetter fast die Zeit...

 

Man nehme: leckeres Obst in Stückchen geschnitten

           ein paar Schaschlikspieße

           Schoko-Kuvertüre

 

(Wir hatten diesmal Banane, Nektarine, Pfirsich und Trauben, dazu 50 g Vollmilchkuvertüre und noch in Würfel geschnittenen Schokokuchen vom Wochenende)

Die Kuvertüre schmelze ich langsam bei geringer Wattzahl in der Mikrowelle.

Ganz zum Schluss kommen die Spieße für etwa 10 Minuten in das Gefrierfach, damit die Schokolade wieder schön knackig wird. Die Zeit haben wir genutzt, um den Salzteil herzustellen :)

Oder man nutzt das schöne Regenwetter zum Pfützen-Hüpfen ;-)

Diesen Beitrag verlinke ich beim creadienstag...

0 Kommentare

Vom Fernsehen und Süßigkeiten

Letzte Woche hatte ich einen dieser schönen Momente, wo man spürt, ein bisschen mehr verstanden zu haben, was die eigenen Kinder brauchen. Zwei schwierige Themen waren bei uns Süßigkeiten essen und Filme schauen. Beides könnten unsere beiden den ganzen Tag - ist ja auch wirklich verständlich. Doch beides finden wir nicht nur gut und möchten es gerne etwas einschränken. Für Süßigkeiten hatten wir nun schon eine Weile eine gute Lösung für uns gefunden. Vorher gab es bei uns nur hin und wieder Süßigkeiten - und wir Eltern konnten gut damit leben, schließlich konnten wir ja entscheiden, wann es Süßigkeiten gab und wann nicht. Doch es häuften sich die Fragen, ob es Süßigkeiten geben würde - und mittlerweile verstehe ich auch warum: Wenn man nicht weiß, wann man wieder etwas von diesen furchtbar leckeren Dingen gibt, muss man einfach immer und immer wieder nachfragen, sonst könnte man den Moment ja vielleicht verpassen. Oder die Eltern könnten es ganz vergessen ;-) So führten wir vor einiger Zeit ein, dass es nachmittags nicht nur einen Obstteller gibt, sondern auch ein paar Süßigkeiten für jeden. Seitdem wird nicht mehr gefragt, ob es Süßigkeiten gibt - denn sie wissen ja, es gibt heute noch welche, sie können sich darauf verlassen. Eine Bedingung gibt es allerdings bei uns noch - sie müssen auch normal Mittagessen, sonst fällt unser "Picknick" für dieses Kind aus (zumindest der ganz süße Teil ;-) )

 

Das Filme schauen war bei uns bis letzte Woche noch so ein schwieriges Thema. Da wollten wir keine solche Regelmäßigkeit und 7 Mal die Woche Filme schauen erscheint uns zu viel. Wir haben einen Fernseher, aber die Kinder haben bisher nur einmal ein Fußballspiel dort mitangesehen. Filme schauen wir auf dem Laptop - das hat auch den Vorteil, dass man jederzeit jeden Film ansehen kann und nicht von Uhrzeiten abhängig ist. Außerdem können wir auswählen, was die Kinder sehen. Einige Kindersendungen die vom Thema schon zu kleineren Kindern passen würden, haben einen sehr schnellen Bilder-Wechsel. Glücklicherweise finden das unsere Kinder bis jetzt auch noch unangenehm, so dass wir leicht auf andere Filme wechseln konnten.

Unsere Lösung fürs Filme schauen sieht nun so aus, dass die Kinder zwei Mal in einer Woche eine halbe Stunde Filme schauen dürfen. Dafür habe ich zu unserem Wochenkalender zwei Buttons ergänzt, die wir dann an den jeweiligen Tag hängen können, damit für sie anschaulich ist, ob sie diese Woche noch Filme schauen können und wann sie schon eine halbe Stunde geschaut haben. Toll finde ich an dieser Lösung auch, dass sie selber entscheiden können, ob sie einen Film schauen wollen und wann. Es entsteht keine tägliche Regelmäßigkeit. (Ich bin mit dem Fernsehen aufgewachsen und irgendwann hat meine "innere Uhr" nach dem Fernsehprogramm getickt. Noch heute denke ich manchmal, wenn ich um 20.15 Uhr auf die Uhr schaue: Aha, jetzt gehen die Abendfilme los! - und das finde ich ganz schön krass. Mittlerweile sehe ich nur noch selten fern und am liebsten würde ich unseren Fernseher ganz abschaffen. Vor kurzem kam eine Sendung "Die schönsten Momente von RTL" oder so ähnlich und ich war erschreckt, wie viel mir davon bekannt vorkam. Das war ein Fernseh-Rückblick, kein Rückblick von meinem Leben, also nur von "Second-Hand-Momenten" und doch hatte ich bei einigen das Gefühl, diese "miterlebt" zu haben, dabei saß ich dabei nur auf dem Sofa und habe auf eine Mattscheibe gestarrt. Verrückt.)

Diese Woche ist nun ganz anders verlaufen. Sonst war oft schon die erste Frage nach dem Aufstehen: Darf ich einen Film anschauen? Und auch beim strahlendsten Sonnenschein: Schauen wir einen Film?! Diese Woche ist die Frage fast komplett ausgefallen. Heute ist Sonntag und sie haben sogar erst ein Mal in dieser Woche Filme geschaut. Gestern habe ich sie daran erinnert, dass sie noch ein Mal Filme schauen könnten. Mal sehen, ob sie das heute noch nutzen wollen oder ob wir morgen so in eine neue Woche starten.

Den Wochenkalender habe ich mit dem Plotter hergestellt. Die Vorlage dafür könnt ihr hier runterladen. Sie ist auch leicht selber erstellt, aber manchmal ist man doch froh, wenn man sich die Arbeit nicht selber machen muss.

Für die Buttons habe ich mir eine Vorlage aus dem Silhouette-Store ausgesucht. Aus Fotokarton ausgeschnitten und aus dem selbstklebenden Magnet-Papier von Silhouette. Diese Blumenform war etwas kniffelig mit dem Magnetpapier. Man muss das Magnetpapier immer noch etwas abknicken und das geht so um die Kurven nicht sehr gut. Also vielleicht lieber gröbere Formen nehmen, merke ich mir für's nächste Mal ;-)

Genähmaltes Sommershirt

Das Mini-20-Minutenshirt könnte ich zur Zeit rauf und runter nähen. Es ist einfach toll mit den nur zwei Papierschnitteilen, die man schnell doppelt aus Stoff zugeschnitten hat und schon kann es losgehen :) Außerdem ist es für mich ein richtig tolles Sommershirt, schön luftig! Ich liebe es, mehr Zeit für die Gestaltung des Shirts verwenden zu können. Und so habe ich mich mal wieder im Nähmalen versucht. Und weil das vielleicht der eine oder andere von euch noch nicht ausprobiert hat und es aber so viel Spaß macht, wollte ich hier mal erklären, wie ich das mache...

 

Der Drache war eine Malvorlage aus dem Internet. Zuerst habe ich mir überlegt, welche Stoffe ich in die Nähmalerei integrieren möchte und in welcher Reihenfolge ich sie aufbringen möchte.

Sobald das entschieden war, konnte ich damit beginnen, die Malvorlage stückchenweise auf Stickvlies (es gibt wasserlösliches, dann bleiben keine Vliesreste wie bei mir hier zurück) zu übertragen - immer den Teil, den ich als nächstes (mit dem entsprechenden Stoff) nähmalen möchte: Hier waren es in der 1. Schicht die Zähne, die grünen Rückenzacken und die gelben Kopfzacken. 2. den türkisen Drachen und 3. die Flammen, die hellgrünen Schuppen am Bauch und den Stock und 4. das Würstchen.

 

Bevor das Nähmalen dann wirklich losging, habe ich noch unter den grauen Grundstoff ein Stickvlies aufgebügelt.

 

Die Nähmaschine muss etwas umgebaut werden: ich benutze einen Stopffuß, stelle den Transporteur aus und lasse die Nadel mit einer hohen Geschwindigkeit laufen, der normale Steppstich ist eingestellt. So kann man den Stoff beim Nähen frei hin- und herschieben und mit der Nähmaschine malen.

 

Bevor ich eine neue Stoffschicht angefügt habe, musste immer das Vlies mit meiner Hilfszeichnung der vorherigen Stoffschicht abgezupft werden.

Nachdem ich den Drachen fertig gestellt hatte,verzierte ich auch noch den grauen Grundstoff mit einer Nähmalerei - diesmal habe ich mir das Motiv mit einem Trickmarker vorgemalt - das geht aber nur bei kleineren Motiven, da der Trickmarker so schnell wieder verschwindet.

 

Anschließend wurde das Bügelvlies unter dem grauen Stoff entfernt, der graue Stoff auf Vliesofix gebügelt, auf dem Shirt positioniert und aufgebügelt und mit einem Zierstich festgenäht. Auch hierbei habe ich nochmal Stickvließ (unter dem Ritter- und  Sternenstoff) verwendet, weil der Zierstich so meist besser rauskommt.

Auf der Rückseite des Shirts habe ich die Stoffe der Vorderseite und des Belegs wieder aufgenommen und zusammengepatcht.

 

Diesen Beitrag schicke ich zum Creadienstag

3 Kommentare

Papierflieger, die wirklich fliegen

Zur Zeit verfliegen die Tage nur so, wir haben viele Ideen, genießen Sonnen- wie Regenwetter - und manchmal wünsche ich mir doch, dass der Tag mehr Stunden hätte ;-) Heute möchte ich euch mal wieder ein tolles Buch aus unserer Bücherei vorstellen. Und zwar ein ganz tolles Bastelbuch - ein Papierflugzeugbastelbuch, mit genauen Anleitungen, die zu sehr besonderen Papierfliegern leiten - und die können auch noch richtig gut fliegen! Wir sind wirklich begeistert :) So begeistert, dass ich mich direkt auf die Suche nach so einer älteren Ausgabe gemacht habe und second-hand gefunden habe, juhu :) (In der neueren Ausgabe sind nur noch halb so viele Anleitungen.)

Nick Robinson, Papierflieger, die wirklich fliegen

Das Falten ist schon anspruchsvoll, unser 4jähriger hat jedoch schon eifrig mitgefaltet. Und auch nach dem Basteln sind die Flieger noch interessant - denn sie fliegen wirklich gut. Sie sind gerade fast täglich im Einsatz.

Besonders fasziniert hat mich der weiße "Kastenflieger", mit seiner fehlenden Spitze, die durch eine Art Tunnel ersetzt wurde... Bestimmt werden wir die nächsten Tage noch einige andere ausprobieren! Nun bringe ich diesen Beitrag erstmal zum Creadienstag und bin gespannt, was die anderen wieder Schönes gemacht haben :)

0 Kommentare

Flüssige Straßenmalerei

Unsere Kinder malen und matschen total gerne. Mit diesen flüssigen Straßenmalfarben kann man beides :) Wir haben Speisestärke mit Wasser und Lebensmittelfarbe (bzw. zum Teil habe ich Fingermalfarben genommen, weil ich nicht genug Lebensmittelfarbe hatte) vermischt. Es sollte eher flüssig sein, sonst kann man die Farben nicht gut verstreichen. Das Anrühren geht schnell und schon kann losgemalt werden...

Hier wurde nicht nur der Boden sondern auch der Körper bemalt. Konnte man aber problemlos wieder abwaschen :)

Auch Actionpainting (Klecksen, Spritzen, Kleckern) macht total viel Spaß.

Mit der dickeren Schicht in der Mitte des Bildes konnte man später noch matschen wie mit dem "Wunderzeug" - sind ja auch die gleichen Zutaten ... Wir können es wirklich empfehlen :)

Diesen Artikel schicke ich zum creadienstag

0 Kommentare

Wir könnten noch Shirts und kurze Hosen gebrauchen...

JA! Es gibt mich noch :) Nach fast einer Woche im Krankenhaus mit lungenenzündetem Kind (wir haben gestaunt, wie schnell sich ein Kind von einer Lungenentzündung erholen kann!!) und einer ganz besonderen Urlaubswoche (hier kannst du von dieser Urlaubswoche lesen) möchte ich euch gerne noch von den "Urlaubsvorbereitungen" erzählen. Zwei (oder doch drei?) Tage vor Urlaubsbeginn wird klar, dass ein Kind noch dringend T-Shirts bräuchte und das andere Kind kurze Hosen. Das war DIE Gelegenheit :) So entstanden zwei "Mini-20-Minuten-Shirts" und zwei "Two-Legs" Hosen. Ich habe sie bestickt, beplottet und auch noch mit Stoffmalfarben gearbeitet. Nur an meine neue Mütze, die mir an unserem Sohn in grün so sehr gefallen hatte(eine Käpt'n Kukka) kann ich mich noch nicht ganz gewöhnen.

 

Die Plotterdatei ist der Seebär von Treebird, die Stickdatei heißt "Tiere" von Anja Rieger.

Größenlabel finde ich mittlerweile eine ganz tolle Idee. Ich habe mir eine Wolkendatei aus dem Silhouette Store genommen und die Größe hineingeschrieben.

Hier ist Jungenhose Nr. 1 - ich bin ganz glücklich, dass ich nun mit meiner Coverlock viel besser klarkomme. Der Trick ist einfach, die Nadel nach einem Stopp wieder ganz im Stoff zu versenken bis es ein leises Klick-Geräusch macht. So einfach und doch so wirksam!

Und Jungenhose Nr.2 habe ich wieder mit Schablonen aus Vinylfolie beklebt und diese dann ausgemalt, wie ich es hier beschrieben habe. Materialmix liebe ich total :)

Vorne (und hinten) habe ich Wolken in Kupferfarbe aufgemalt.

Die Idee mit den Fake-Taschen (wird im Ebook beschrieben), finde ich klasse - so einfach und schön.

Die Flugzeuge gefallen mir besonders :) Flugzeuge und Wolken sind Vorlagen aus dem Silhouette Store. Ich habe hier Sprüh-Stofffarbe verwendet (da gibt es bestimmt einen richtigen Namen für...) - das ging ganz gut, man muss nur etwas sparsam mit dem Sprühen sein, sonst verläuft die Farbe.

 

Diesen Sammelbeitrag verlinke ich bei Made4Boys, Made4girls und creadienstag...

Metamorphose im Wohnzimmer

Erst dachte ich, ich sehe nicht recht, als ich entdeckte, dass man Schmetterlingsraupen bestellen kann und dann im Wohnzimmer miterleben kann, wie sie sich verpuppen und als Schmetterlinge wieder schlüpfen. Doch dann fand ich das so spannend, dass wir es ausprobieren wollten.

Zuerst kam ein Päckchen mit einer Schmetterlingsbehausung und einem Gutschein für 5 Schmetterlingsraupen, die man online bestellen kann. Nach der Bestellung der Raupen warteten wir gespannt, wann sie kommen würden. Nach etwa zwei Wochen waren sie da. 5 Distelfalterraupe in einem Becher mit einer Nährlösung.

Innerhalb von zwei Tagen sind sie bestimmt um das Vierfache gewachsen und waren schon bereit zum Verpuppen. Sie kletterten nach oben, hängten sich an den Deckel, sahen aus wir ein J und dann schien ihre Haut zu trocknen. Im Inneren vollzieht sich eine wundersame Verwandlung. Die Raupe verflüssigt sich und setzt sich ganz neu und anders zum Schmetterling zusammen. Wir hatten einen Nachzügler - vier hatten sich schon verpuppt und der eine war noch damit beschäftigt, gaaaaanz viel zu fressen.

Dann passierte etwas unvorgesehenes - drei der ersten vier Puppen fielen herunter! Und der Nachzügler fraß eine Puppe an - so sahen wir dass sich innen wirklich alles verflüssigt hatte... Aus dieser Puppe wurde leider kein Schmetterling. Ich befürchtete erst, dass aus den anderen beiden abgestürzten Puppen auch keine Schmetterlinge werden würden, doch sie entwickelten sich ganz normal weiter :)

Nachdem sich alle Raupen verpuppt haben, konnten sie in ihre Schmetterlingsbehausung umziehen.

Und dann war es soweit! Der erste zarte Schmetterling war plötzlich geschlüpft - sie machen das ohne viel Aufhebens ;-) Leider haben wir so auch jeden Schlüpfvorgang verpasst.

Jetzt konnten wir das Zuhause der Schmetterlinge einrichten - den Wiesenblumenstrauß haben wir nach Anleitung noch mit Zuckerwasser beträufelt.

Bald waren noch zwei weitere Schmetterlinge geschlüpft - nur unser Nachzügler ließ noch etwas auf sich warten. - Die roten Flecken sind übrigens kein Blut, sondern überschüssige Farbe von der Umwandlung.

Zwei Tage später haben wir sie fliegen gelassen. Ein Schmetterling blieb noch lange beim Großen auf der Hand. Erst beim Übergabeversuch an seine Schwester zog er los in die Natur.

Es war eine richtig tolle Erfahrung, dieses Wunder mitzuerleben und mehr darüber zu erfahren, ich kann es wirklich sehr empfehlen. Wir haben unser Set hier gekauft.

Käpt'n Kukka - die erste :)

Endlich habe ich diese Mütze genäht - sie stand schon lange auf meiner Nähwunschliste. Ich bin begeistert, wie gut es geklappt hat, mir gefällt die Mütze so richtig gut.

Das Ebook enthält viele verschiedene Varianten - da muss man sich erstmal entscheiden ;-) Am Anfang hat mich das etwas abgeschreckt, doch man wird immer zum nächsten Schritt weitergeleitet - ich fand es wirklich übersichtlich gesaltet.

Unsere Käpt'n Kukka ist aus zwei dünneren Baumwollstoffen genäht - der grüne Stoff wirkt wie Leinen ist aber leichter und fällt auch weicher. Oben habe ich die Mütze ungefüttert gelassen, damit sie luftiger ist. Den Schirm habe ich mit einem Wischtuch verstärkt - eine andere Verstärkung hatte ich nicht da und ich habe sonst auch nicht viel Erfahrungen mit Verstärkungen. Ich finde, es hat so die richtige Stärke. Den Knopf oben drauf habe ich mit Stoff nach der Anleitung des Ebooks bezogen. Das war mein erstes Mal :) Sogar beim Runterschauen hält die Mütze auf dem Kopf!

So einen Hut möchte ich mir auch noch nähen.

 

Schnitt: Käpt'n Kukka von Rabaukowitsch

Dieser Beitrag geht zu creadienstag und made4boys.

Tutorial: Schablonieren mit Vinylfolie

Zur Zeit fällt es mir schwer zu nähen - oder eigentlich fällt es mir schwer, mich für Stoffkombinationen zu entscheiden. So habe ich eine ziemlich schlichte (für meine Verhältnisse) Hose für unseren Großen genäht. Den Schnitt liebt er gerade (die Steppohose von Textilsucht), somit war ich da schonmal auf der sicheren Seite.

Nachdem die Hose fertig genäht hatte, war ich nicht so zufrieden. So schlicht hätte man sie ja auch fast kaufen können. Aber ich dachte, ich zeig sie ihm jetzt einfach mal und vielleicht findet er sie ja richtig gut so.

Als ich ihm die Hose dann gezeigt habe, war sein erster Kommentar: Da muss noch was drauf, oder?!

Sticken geht bei einer fertig genähten Hose nicht mehr gut. Mit der Haltbarkeit der Plottbilder auf Hosen war ich auch nicht so zufrieden. Dann kam mir die Idee mit dem Schablonieren. Bisher habe ich es mit ausgeplotteten Overheadfolien gemacht. Doch beim Robotermotiv gab es auch Teile, dir frei im Inneren ausgeschnitten wurden und die ich so nicht hätte schablonieren können. So kam mir die Idee, Vinylfolie zu verwenden. Und das hat richtig gut funktioniert...

 

Man braucht:

Vinylfolie             (ich hatte mal ganz günstige beim A..i gekauft)

ein Schneideinstrument (ginge ja auch, Motive mit der Schere              auszuschneiden, bei mir war es der Plotter)

Übertragungsfolie       für die innenliegenden Teile

Stoffmalfarbe           (ich hatte "cremige, die zum Schablonieren       geeignet ist")

Pinsel

und Küchenkrepp/Zeitungspapier als Zwischenlage, damit die Farbe nicht auf die andere Stoffseite durchdrückt.

 

Zuerst habe ich ein Motiv aus dem Silhouette-Store ausgesucht und auf die gewünschte Größe verkleinert. Das schablonierte Bild sieht später wie das Original aus. Man muss also nicht spiegeln.

Ein Stück Folie in passender Größe zuschneiden - ich habe sie etwas größer zugeschnitten, damit ich beim Ausmalen nicht so aufpassen muss.

Das Motiv, das man später auf dem Stoff haben möchte herauslösen.

Eine Übertragungsfolie aufkleben und gut andrücken.

Auf den Stoff aufkleben, gut andrücken, die Übertragungsfolie ablösen. Eine Zwischenlage zwischen die Stoffe legen, damit die Farbe nicht durchdrücken kann.

Nun kann das Motiv ausgemalt werden.

Die Folie habe ich abgelöst, als sich die Farbe trocken anfühlte.

Die Rückseite habe ich noch mit ein paar Zahnrädern ergänzt.

Das hat auch richtig gut geklappt :)

So gefällt uns beiden die Hose viel besser :)

 

Dieser Beitrag verlinke ich bei creadienstag und made4boys.

2 Kommentare

Wochenende in Bildern vom 13. + 14. Mai

Unser Wochenende hat die meiste Zeit draußen stattgefunden. Wir haben beschlossen, dass bei uns nun Sommer ist und so haben wir die Wasserbahn aus dem Keller geholt. Sie war ständig im Einsatz :)

Der große Lieblingsmensch war damit beschäftigt ein Tomatenbeet für mich zu bauen - ein ganz besonders schönes :)

Und dabei ist immer mal wieder Holz und Rinde abgefallen...

was gleich eine neue Verwendung fand...

Drinnen schneidet der Plotter fleißig Kartenmaterial aus - ich möchte gerne wieder mehr "echte Post" verschicken...

Wir entdecken, dass unser Insektenhotel bewohnt ist - wenn ihr ganz genau in das Loch schaut, seht ihr eine Wildbiene :)

Ich habe meinen ersten (glaube ich wenigstens) Baum gepflanzt - eine Esskastanie :) Jetzt hoffen wir, dass sie gut gedeiht...

Abends wurden, obwohl ganz schön erschöpft, gleich wieder der Bausteinekasten herausgeholt und geschwisterlich geteilt.Nach dem "Abendpicknick" geht es ins Bett mit Büchern und einer CD.

Mein Sonntag beginnt früh, wenn alle anderen noch schlafen - ich mache wieder einen Morgenspaziergang :) (Mein Handy hats nicht mit dem Datum ;-))

Vor zwei Wochen war ich das letzte Mal alleine spazieren und in der kurzen Zeit haben hier ganz viele Blumen zu blühen begonnen - ich pflücke den ersten Sommerblumenstrauß :)

Nach dem Frühstück ist gleich wieder die Wasserbahn in Betrieb. Und ich kann endlich auch sehen, wie toll der Große nach der ersten Probefahrt (als ich im KH war) schon Radfahren kann!

Die Heureste auf der Wiese wurden gleich zum "Nestbau" genutzt...

Am Samstag hatte sich noch die letzte Raupe zum Verpuppen bereit gemacht und so konnten am Sonntag dann alle Puppen in ihr "Fluggehege" umziehen. Wir sind so gespannt aufs Schlüpfen! Über dieses besondere Projekt möchte ich noch einen ausführlicheren Bericht schreiben...

Obwohl ich meistens vergesse, unsere Mahlzeiten zu fotografieren (ich finde solche Fotos eigentlich schön), ist von diesem Wochenende eine ganze Bilderflut entstanden. Ab geht's damit nun etwas verspätet zu geborgen Wachsen zum Wochenende in Bildern :)

0 Kommentare

12 von 12 im Mai

Puh, wie fange ich an - nach dem Beitrag über unser Sternchen ist es irgendwie noch schwerer wieder in einen "Blogalltag" (gibt es sowas?) zurückzufinden. Aber ich wollte euch so gerne einige Glückmomente von uns zeigen. Auf die versuche ich mich gerade immer wieder einzulassen, zu konzentrieren. Denn das Leben ist ja nach wie vor schön und unsere beiden ersten Wunder sind so gut im Glücksmomente schaffen :)

Heute stecken unsere Kinder so voller Ideen - ich liebe es. Kurz bevor wir aus dem Haus wollen, hat ein Wunder einen Plan - sie holt alles, was sie braucht - die Arbeitsmatten und eine Kiste mit (Mathe-)Bausteinen. Dann kann es losgehen...

Und weil die Idee so toll ist, gesellt sich schnell noch einer dazu ;-) Es entsteht ein Pferdestall und auf der anderen Matte werden die Bausteine sehr ordentlich sortiert.

Eigentlich sind wir beim Bauernhof verabredet. Doch heute ist mir nicht nach drängeln und ich möchte sie nicht in ihren Ideen unterbrechen. Gut dass wir eine eher variable Zeit abgemacht haben :)

 

Beim Bauernhof angekommen wurden die Schweine mit "in Wasser getränktem Löwenzahn" glücklich gemacht :)

Wieder Zuhause gabs ein schnelles Mittagessen und dann wollten unsere beiden nun den zweiten Tag in Folge mit Mama eine Mittagspause machen - wir sind noch bei unserem Schlafexperiment und über diese Entwicklung freue ich mich. Diesmal habe zwar nur ich geschlafen, aber eine schöne Pause war es ja trotzdem. 

Anschließend wurde gleich ein Obstsnack gewünscht - bei noch sonnigem Wetter sind wir schnell nach draußen gegangen.

Frisch gestärkt wurden die Regenwürmer gepflegt - und anschließend wieder in die Freiheit entlassen...

Auch unsere Distelfalterraupen werden täglich gespannt beobachtet. Wir warten auf den Nachzügler unten am Boden. Wenn sich alle Raupen verpuppt haben, dürfen sie in ein "Schmetterlingsgehege" umziehen. Ich freue mich schon aufs Schlüpfen und fliegen lassen :)

Den ganzen Nachmittag sieht es nach Gewitter aus und als ein Wind aufkommt (für mich bisher das Zeichen, dass es gleich mit einem Gewitter losgeht) gehen wir erstmal rein und dort gibt es gleich wieder neue Ideen. Von überall wird Material zusammengetragen...

Und Fahrzeuge konstruiert...

Nach einem weiteren Ausflug in den Garten, wo noch fleißig gerutscht wurde, "Rasen gemäht", "Lagerfeuer in Höhlen" gemacht wurden, geht es zum Abendbrot nach drinnen. Und von dort können wir noch einen schönen Regenbogen bestaunen. - So, ich habe gerade gezählt - 12 Bilder sind schon eingefügt :) Jetzt kann ich den Beitrag zu 12 von 12 schicken :)

0 Kommentare

Nähen für mein Sternenkind

Das Wissen um ein neues Wunder in unserem Leben war gerade erst so richtig in unserem Herzen angekommen, als bei einer Routineuntersuchung herauskam, dass unser Wunder nicht mehr lebt. Ein unvorstellbarer Schock, und ich hatte nicht gedacht, dass zu so einem kleinen Menschen schon so eine große Beziehung bestehen kann, obwohl ich es nie in meinen Armen gehalten habe, nie außerhalb meines Bauches kennen gelernt habe. Tausende Gedanken - ständig - gehen durch meinen Kopf. Ich hätte unser Wunder gerne besser geschützt. In eine schützende Decke gewickelt. Ich hätte es so gerne kennen gelernt, aufwachsen gesehen.

 

Meine Ärztin hat mir ein letztes Foto mitgegeben. Für mich war es schön, dieses Foto "einzunähen" einen Bilderrahmen zu nähen, der auf eine Art schützend ist, weich, die Freude über dieses Wunder ausdrückt.

 

Dieses Wunder wird immer Teil unseres Lebens sein, auch wenn wir es nicht mehr sehen, herzen, aufwachsen sehen können. Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass so viele Frauen schon Fehlgeburten erlebt haben. Mir hat es geholfen zu lesen, wie andere Frauen mit ihrer Trauer umgegangen sind. Vielleicht ist die Idee, einen Bilderrahmen zu nähen ja auch für eine andere "Sternenmama" hilfreich und wichtig.

 

Der Rahmen ist aus verschiedenen Baumwollstoffen genäht, das Bild habe ich mit einem Stück Duschvorhang festgenäht, mit Webbändern die Kanten verdeckt. Innen ist der Rahmen mit Vlieswolle ausgelegt, weil ich es gerne weich wollte. Die Ösen dienen als Aufhängung.

Hinten habe ich noch ein Fach mit angenäht. Ich wollte gerne noch einen Brief schreiben.

Dieser Beitrag geht zu creadienstag.

8 Kommentare

Das letzte Aprilwochenende - ein Wochenende in Bildern

Ich bin ja ein heimlicher Fan von "Wochenende in Bildern" - doch bisher habe ich eher Wochenrückblicke geschafft. Hier kommt nun unser erstes (ich gebe es zu - halbes) Wochenende in Bildern. ...

Mein Tag beginnt früh um sechs (durch meinen inneren Wecker) - alle schlafen noch und ich habe schon am Abend abgesprochen, dass ich einen Morgenspaziergang machen möchte :) Ich liebe den frühen Morgen! Die Nacht geht, der Tag kommt, alles wird langsam wach, die Vögel zwitschern ihr Lied :)

Oben auf dem Berg angekommen, kann ich gerade miterleben, wie die Sonne aus dem Nebel aufsteigt. Es geht so schnell!

Egal in welche Richtung ich schaue, überall ist herrliche Natur und ich sauge die Bilder in mich auf :) Wie wunderbar hat Gott alles gemacht!

Hier wurden schon Vorbereitungen getroffen...

Auf dem Rückweg werden die ersten Häuser schon von der Sonne bestrahlt :)

 

Nach dem Frühstück muss leider erstmal noch der Wocheneinkauf erledigt werden. Anschließend geht es in den Garten - wir wollen grillen :) Wir genießen die Sonne und das wieder wärmere Wetter, machen noch einen kleinen Spaziergang, zum "Picknick" - unser Name für die Kaffeezeit - gibt es heute leckeres sogar veganes Eis mit zwei Toppings - karamellisierte Mandeln und Kokosflocken. Leider habe ich hiervon keine Bilder.

Während mein großer Lieblingsmensch fleißig am Schuppen weiterbaut...

... bauen sich die kleinen Lieblingsmenschen Balancierparcours...

...und andere Geschicklichkeitsübungen.

Ein Kletterbaum wird entdeckt, juhu, der erste :)

Eine Raupe (oder doch ein Engerling?!) Wird gefunden und umsorgt... (Ich freue mich schon auf unsere Raupen! Wir bekommen bald Raupen, denen wir dann beim Verpuppen und Schlüpfen zuschauen können (so mal der Plan).

Und dann gibt es draußen sogar noch ein Abend-Picknick. Picknick geht gerade irgendwie immer ;-)

Am Sonntag haben wir es leider, trotz schönem Wetter, verpasst früh rauszugehen. Erst am Nachmittag sind wir raus zum picknicken und um noch einen Waldspaziergang zu machen. Der Fotoapparat war leider nicht mit dabei...

 

Nun schicke ich unser erstes halbes Wochenende noch schnell zu geborgenwachsen :)

2 Kommentare

Eine Woche auf neuen Wegen...

Diese Woche war eine Woche der Neuanfänge bei uns. Herausfordernd, aber auch mit vielen schönen Momenten, und davon will ich hier erzählen...

 

Seit dieser Woche dürfen unsere Kinder selber über ihre Schlafenszeiten bestimmen. Wie es dazu kam und welche Erfahrungen wir damit bisher gemacht haben, kannst du hier lesen...

Ich habe die Spielecke im Wohnzimmer neu eingerichtet - neu sind Bastelmaterialien und verschiedene Baumaterialien - Duplobausteine (gerade im Einsatz) + passende Teile für eine Kugelbahn, und ein paar Bauspiele.

Wir haben ein großes Brett für die Holzeisenbahn besorgt, so dass sie in schönerer Spielhöhe aufgebaut werden konnte.

Drei Spiegelfliesen zu einem Raum (zwei Wände ein Boden) zusammengeklebt sind ein besonderes Highlight dabei. Die Idee stammt von Maria von der Ostseeraeuberbande.

Wir waren kreativ mit Kerzen und Wasserfarben - wenn du mehr über Wachsbatiken erfahren möchtest, kannst du hier von unseren ersten Versuchen lesen.

Ein neues T-Shirt ist entstanden (20-Minuten-Shirt mit Plotterdatei von Emma Pünktchen)

Und bei den ersten Sonnenstrahlen mit dem Regenwasser der Woche im Sand gematscht.

Ich freue mich über die schönen Momente diese Woche (die ich fotografiert habe), über das Neue, über meine Familie. Damit geht dieser Beitrag noch rüber zum Freutag :)

0 Kommentare

Selbstbestimmt schlafen gehen

Bei uns ist das  Schlafen gehen seit etwas über einem halben Jahr ein richtig schwieriges Thema. Damals wollten die Kinder plötzlich keinen Mittagsschlaf mehr machen - von drei Stunden auf null, puh! Eine Weile haben wir noch versucht, sie zum Mittagschlafen zu überreden, eine zeitlang haben wir es auch versucht einzufordern. Doch das war alles andere als schön für uns alle. Sie haben sich meist über Stunden gegen das Schlafen erfolgreich gewehrt, sind dann schließlich doch noch eingeschlafen, weil sie eben doch super müde waren - doch dann hätten sie bis zum Abend geschlafen und vermutlich die Nacht durchgemacht - es hat alles nicht mehr gepasst.

 

Ein erster Ausweg war für uns, den Mittagsschlaf wirklich abzuschaffen und sie entsprechend früher abends zu Bett zu bringen. Damit sie den Tag halbwegs schaffen konnten, hatten wir eine "Mittagspause" eingeführt, in der sie etwas ruhiges spielen und/oder eine Geschichte anhören konnten. Diese Pause hat ihnen wirklich etwas mehr Energie gegeben, aber auch nach mehreren Monaten haben sie den Tag so noch nicht geschafft und waren schon kurz nach dem Aufstehen am Morgen wieder müde.

 

Deswegen wollten wir Eltern gerne zurück zum Mittagsschlaf. Zumal die frühe Bettgehzeit nun in der helleren Jahreszeit echt schade ist, weil die Freunde in ihrem Alter noch Mittagsschlaf machen und es kaum noch Zeit gab, wo man sich treffen könnte. Die Argumente haben unseren Kindern eingeleuchtet, so dass es ein paar Tage wieder mit Mittagsschlaf geklappt hatten - und das war soooo schön! Es war wieder Energie da für Unternehmungen - ich habe es genossen :) Mindestens genauso sehr enttäuscht war ich dann, als die Kinder die Mittagszeit doch wieder nicht zum Schlafen nutzen wollten.

 

Wenn man unzufrieden ist, ist man ja bereit für Veränderungen - das ist das Gute ;-)

 

Ende letzter Woche haben wir etwas Neues gewagt. Wir wollten versuchen, die Kinder bestimmen zu lassen, wann sie schlafen möchten (in der Hoffnung, sie würden merken, wenn sie müde sind und sich dann gerne hinlegen, wenn sie sich nicht mehr hinlegen müssen, wenn wir es ihnen vorschreiben).

Ganz so weit sind wir noch nicht und ehrlich gesagt, schwanke ich manchmal noch, ob dieser Weg wirklich zu uns passt, gut für unsere Kinder ist ... Ihnen fehlt wirklich eine Menge Schlaf und da frage ich mich schon - ist es so wirklich gut für unsere Kinder? Und doch sieht man da eine Entwicklung, die mich hoffen lässt, dass es irgendwann doch unseren Alltag entspannt, wenn die Kinder selber entscheiden können, wann sie sich zum Schlafen hinlegen möchten. Hier mal eine Art Tagebuch...

 

Sonntag: Wir machen die beiden um halb acht rum bettfertig und begleiten sie in ihr Zimmer. Sie brauchen uns nicht zum Einschlafen, ihnen geht es gut, wenn sie im gleichen Zimmer einschlafen können. Wir lesen noch eine Geschichte gemeinsam, dann bekommt jedes Kind eine Lampe ans Bett, sie dürfen noch Bücher ansehen und sich hinlegen, wenn sie müde sind. Wir machen ab, dass der andere nicht vom Schlafen abgehalten werden soll.

An diesem Abend schlafen sie gegen halb zehn erschöpft nebeneinander auf der Matratze, die zwischen ihren beiden Betten liegt, ein. Die Lampen sind noch an, Bücher liegen noch auf dem Schoß. Ein super süßes Bild.

 

Montag: Gleiches "zu-Bett-geh-Ritual" wie am Sonntag. Etwa die gleiche Uhrzeit. Die Kinder schlafen gegen neun ein, ein Kind hat es in sein Bett geschafft, das andere schläft auf der Mittelmatratze beim Buch anschauen ein.

 

Dienstag: Inzwischen ist ein Paket angekommen - wir haben kindersicherere Lampen und einen CD-Player als Unterstützung bestellt. An diesem Abend wollen sie gerne eine CD anhören und nebenbei Bücher anschauen. Einschlafzeit gegen acht Uhr. Jedes Kind in seinem Bett. Nur die Lampen müssen noch gelöscht werden.

 

Bis zu diesem Tag war ich schon fast der Überzeugung, unser Experiment war erfolgreich, so machen wir es jetzt immer. Die Tage verliefen sehr entspannt, gemütlich.

 

Mittwoch: Übliche Bettbringzeit, die Kinder schlafen schon kurz nachdem wir aus dem Zimmer gegangen sind in ihren Betten ein, ein Kind hat sein Licht gelöscht! (für mich ein Zeichen, dass es sich ganz bewusst fürs Schlafen entschieden hat)

Der Tag allerdings war ganz schön anstrengend. Sie wollten nicht einmal zur Krabbelgruppe, die sonst noch sehr beliebt bei uns ist. Zu müde zum aus dem Haus Gehen.

 

Donnerstag: Ich versuche die Bettbringzeit nach vorne zu rücken um so mehr Schlafenszeit zu erreichen. Sie brauchen etwas bis sie eingeschlafen sind, um halb acht ist es leise - und die Lampen beider Kinder sind gelöscht :)

 

Auch dieser Tag war anstrengend - für die Kinder und für mich.

 

Freitag: Ich habe viele sonst beliebte Ideen für den Tag, doch sie finden keinen Anklang. Die beiden wollen gerne Zuhause sein. Spielen viel miteinander, die Geduld ist nicht mehr so groß, aber sie raufen sich erstaunlich gut immer wieder zusammen. Während ich das Mittagessen vorbereiten möchte, sagt ein Kind, dass es gar nicht mehr fit ist und schlafen möchte. Kind zwei möchte auch mitschlafen - vor dem Essen - egal, das machen wir ;-) Klappt nur leider nicht. Sie haben sich wieder wachgeplappert... Doch Kind eins ruft kurz darauf etwas verzweifelt, dass es immer noch nicht fit ist und nun wirklich schlafen will - also nochmal ins Bett, es schafft es einzuschlafen und schläft 1 1/2 Stunden, juhu :) Kind zwei geht währenddessen im Kneten auf.

 

Etwas Sonne rettet unseren Nachmittag. Wir haben eine super-tolle Zeit beim Matschen im Sand! Sieben Uhr ist Bettbringzeit, kurz vor acht sind sie eingeschlafen, werden dann doch nochmal wach. Um halb neun höre ich wie das noch wache Kind ins Bett klettert - nun ist es auch bereit zum Schlafen.(Kind eins hat wohl beim Mittagsschlaf gut auftanken können :)).

 

Die Woche war wirklich herausfordernd für mich, einige Hochs und Tiefs...

 

Ich hätte nicht erwartet, dass die beiden so müde so gut miteinander spielen können. Es waren sehr wilde Spiele, das kennen wir nicht so von ihnen (und ich liebe es anders), aber sie haben fast nicht gestritten und wenn es Unstimmigkeiten gab, konnten sie sie selber regeln. Das fand ich super klasse.

Mir hat die gemeinsame schöne Zeit gefehlt. Zeit mit Unternehmungen. Draußen sein. Wobei es das Wetter auch erschwert hat.

 

Ich habe das Gefühl, dass sie sich nun ernster genommen fühlen. Und das tat ihnen gut - hat allerdings auch Raum geschaffen, mehr von dem in Frage zu stellen, was bisher "normal" war.

Wir hatten keine Diskussionen um die Zu-Bett-bring-Zeit.

 

 

Wenn ich die Woche so Revue passieren lasse, bin ich optimistisch, dass das ein wirklich guter Weg für uns werden könnte und möchte es noch eine weitere Woche so versuchen.

 

Vielleicht denkst du, mit regelmäßiger "Zu-Bett-bring-Zeit" ist es gar nicht so richtig selbstbestimmtes schlafen gehen. Für uns ist es aber doch ein riesen Schritt in diese Richtung. Und wir denken - die Kinder können noch keine Uhr lesen, durch die Zu-Bett-bring-Zeit wollen wir ihnen eine Orientierung im Tag geben. Sie entscheiden trotzdem selber, ob sie schon schlafen wollen oder noch eine zeitlang Bücher anschauen.

 

Ich selber muss mich auch immer wieder anhalten, nicht zu spät ins Bett zu gehen. Oft hätte ich noch tausend Ideen, die am liebsten sofort umsetzen würde oder ich bleibe irgendwo im Internet hängen und würde die Schlafenszeit am liebsten weiter hinauszögern. Mir hilft es da selbst einen Orientierungspunkt zu haben, wann ich (eigentlich) ins Bett möchte, damit ich am nächsten Morgen nicht total unausgeglichen bin.

Hast Du Erfahrung mit selbstbestimmtem Schlafen gemacht?

2 Kommentare

Papier-Wachsbatiken mit kleinen Kindern

Nach unserem geliebten Bücherei-Besuch hatten wir heute Nachmittag Lust auf Basteln. Draußen hat es geregnet - da ist es zuhause ja noch gemütlicher ;-)

Nachdem ich eine Weile in meinen Bastelbüchern gestöbert hatte, habe ich auch etwas Tolles gefunden: Wachsbatiken. Erst dachte ich, so mit Kerze und kleinen Kindern, das ist ja nicht so ohne - aber für die Kinder ist das natürlich auch etwas ganz Besonderes und da es ab vier Jahren (natürlich unter Aufsicht) empfohlen war, wollte ich es so gerne ausprobieren.

Dazu brauchten wir: Papier, eine Kerze (eigentlich haben wir sogar drei fast aufgebraucht, obwohl wir immer nacheinander mit der Kerze getropft haben), streichhölzer, Wasserfarben/Pinsel/Wasser.

Jetzt konnte es losgehen. Der Große hat schon alleine mit der Kerze getropft, beim Tochterkind habe ich die Kerze mitgehalten.

Sie haben sich auch so gefreut, endlich mal wieder mit den Wasserfarben zu malen. Und ich habe gestaunt, wie toll unsere zweijährige das gemacht hat - immer erst den Pinsel ausgewaschen, bevor sie in eine neue Farbe ging.

Der Große hat besonders viel Wert darauf gelegt, die Farben gut anzurühren - und das sieht man auch an seinem Bild: richtig schöne, kräftige Farben.

Spannend für die Kinder war auch, dass man die Wachspunkte sogar fühlen kann.

Mein Plan war eigentlich, nur die Grundfarben zu verwenden. Die Stellen, die durch das Wachs geschützt sind, bleiben weiß. Nun kann man wieder Wachstropfen auf dem trockenen Bild verteilen (wir haben mit einem Fön zwischengetrocknet), so dass nun bei meinem Bild gelbe und rote Stellen mit Wachs bedeckt werden. Auf mein Bild (ganz oben sieht man das fertige Bild) habe ich das ganze drei Mal wiederholt - Wachs aufgetropft, übermalt, Wachs aufgetropft, übermalt, Wachs aufgetropft, übermalt - und als das Bild dann wieder getrocknet war, wurden die Wachstropfen mit dem Bügeleisen wieder "abgebügelt" (ich habe das Bild in eine alte Zeitung gelegt und darübergebügelt, bis die Wachstropfen weggeschmolzen waren). Meinen ursprünglichen Plan, nur die Grundfarben zu verwenden habe ich dann doch nochmal verworfen und die ganze Farbpalette ausgenutzt ;-)

Die beiden waren so konzentriert und und intensiv am Malen, dass die Zeit wie im Fluge verging und irgendwann der Magen knurrte, so dass die letzte Farbschicht bei ihnen noch aussteht - aber sie wollten auch nicht einfach früher das Wachs ausbügeln, lieber das Bild am nächsten Tag fertig machen :) Deswegen kann ich hier leider bisher nur mein Bild zeigen...

Diesen Beitrag schicke ich zum creadienstag...

0 Kommentare

Eine Woche im Slowdown-Modus ;-)

Bei uns scheinen gerade die Uhren etwas langsamer zu laufen. Wir genießen die Tage seit Ostern in einem ganz gemütlichen Tempo. Sogar unsere beiden haben mal richtig lange ausgeschlafen - sonst haben sie eine Art inneren Wecker. Wir haben gemeinsam Kuchen gebacken und genossen.

Welten gebaut - drinnen...

... und draußen...

die Natur erforscht, Tiere im Wildgehege beobachtet und gefüttert...

Und in der Zeit, wo unsere beiden schliefen habe ich eher Pläne geschmiedet, Musik gemacht, gelesen - nach dem gesucht, womit ich meine freie Zeit gerne füllen möchte - wo ich sonst immer dachte: Jetzt noch schnell dies und das nähen...

 

Also alles ein wenig gemütlicher und bedachter und ruhiger...

 

In den letzten Wochen hatte ich die Chance, ins Probenähen reinzuschnuppern - und dabei habe ich gemerkt (wohl auch, weil meine Nähzeit gerade sehr begrenzt ist), dass ich so gar nicht die "Schnittmusterbastlerin" bin, keine Termine mag, bis zu diesen ich etwas fertig genäht haben sollte und ich bin sehr froh, dass es viele begeisterte Probenäherinnen gibt, die ein Schnittmuster testen, damit man später mit dem Schnittmuster gleich ein Erfolgserlebnis haben kann :)

Und ein wenig "produktiv" war ich dann doch noch, trotz Dauermüdigkeit ;-) "Leni" und "Ente" wurden neu mit Gestricktem und Gehäkeltem eingekleidet :) (Die Vorlagen stammen aus dem Ebook von Mariengold "Oh Baby").

 

Ich freue mich über diese gemütliche Woche und schicke diesen Beitrag zum Freutag :)

6 Kommentare

Ein Fingerspielbuch - ein ganz besonders tolles :)

Bei unserem letzten Bücherei-Besuch haben wir mal wieder ein richtiges Lieblingsbuch entdeckt. Bücher mit Fingerspielen haben wir schon ein paar, doch bisher waren wir alle nicht so richtig damit warm geworden. Doch dieses hier ist irgendwie anders. Vielleicht sind die Bilder besonders schön? Vielleicht passt auch das Alter jetzt viel besser? Unsere beiden wollen jedenfalls jeden Tag diese Fingerspiele machen und konnten sie schon ganz schnell selber mitmachen.

Zu jedem Fingerspiel steht die Anleitung für die Bewegungen der Hände.

Was ich noch bemerkenswert finde, dass es mal ein Buch ohne Hexenreime ist - das finde ich spitze.

Die Bilder sind wirklich schön gemalt - und sie sind für unsere Kinder wirklich auch ein wichtiger Orientierungpunkt. Wir finde dieses Buch so richtig klasse :)

 

Alle meine Krabbelfinger, von Dagmar Geisler

0 Kommentare

Farbenlehre mit Knete :)

Kneten geht bei uns irgendwie immer ;-) Sogar als der große krank war, war das eine schöne Aufmunterung und Ablenkung.

Da ich das Mischen von Farben liebe, wollte ich es gerne mit Knete ausprobieren. Als die Kinder noch kleiner waren und ihnen die Farben beim Kneten noch gar nicht so wichtig waren, hatten wir uns bald auf zwei der Grundfarben zum Kneten beschränkt, weil damit auch nach vielem Verkneten noch eine schöne Farbe herauskommt (nicht dieses Matschegrau - wir hatten rot und gelb und so wurde unsere Knete nach dem Kneten immer orange).

Da ich den Kindern aber gerne mal die Freude am Mischen zeigen wollte, habe ich bei der nächsten Knetbestellung alle Grundfarben sowie Weiß bestellt.

Dann konnte es losgehen :)

Uns hat es ganz viel Spaß gemacht, immer wieder neue Farben zu mischen.

Ja! Der kleine Tisch war ganz schön voll! Aber das wurde alles gebraucht ;-)

Auch diesen Beitrag schicke ich zum Freutag - ein Doppelfreutag also ;-)

0 Kommentare

Sticken für kleine Kinder

Endlich, endlich haben wir mal wieder gebastelt :) Wir wollten ein paar Karten zum Verschicken basteln - für die Omas, Opas und Uris :) die sich immer sehr über Post der Kinder freuen - und auch zurückschreiben, juhu!

 

Ich habe den beiden ein Herz auf die Karte gemalt und sie haben dann auf der Herzlinie rundherum geprickelt. 

 

Anschließend haben sie mit Nadel und Faden das Herz bestickt. Das tolle ist, dass hier fast keine Reihenfolge eingehalten werden muss. Auf der Seite, wo der Faden herauskommt, muss er wieder eingestochen werden. Von Herzbogen zu Herzbogen muss man noch aufpassen, dass der Faden auch im Herz landet. Doch sonst hat man wirklich freie Wahl.

Da ich mich so übers Basteln gefreut habe (und gestaunt habe, dass unsere 2 Jährige das auch schon so toll hinbekommt), habe ich viel zu wenig Fotos gemacht :( Eins vom Ergebnis des Großen habe ich aber noch :)

So eine Karte bietet sich sicher auch als Osterkarte an - mit "Ei" als Motiv sieht sie bestimmt auch schön aus. Ein Hase wäre etwas schwieriger (weil man mehr darauf achten müsste, wo man einsticht).

 

Diesen Beitrag schicke ich zum Freutag :)

2 Kommentare

Nochmal kleiner Zuwachs :)

Endlich, endlich ist die zweite Puppe fertig geworden - sie wurde sehnlichst erwartet. Nun werden hier zwei Puppen regelmäßig gebürstet und mit Zöpfchen und Spängerchen frisiert :)

Eigentlich hat "Lina" mittlerweile sogar schon einen Pulli und eine Windel. Nur komme ich mit dem Fotografieren gerade nicht so richtig hinterher - immer wenn ich daran denke, ist Lina gerade verschwunden ;-)

Auf das Kleid habe ich ein paar geplottete Blüten und einen Schmetterling gebügelt und dann noch ein paar Stiele und Blätter genähmalt.

Bei dieser Puppe habe ich wieder was gelernt. Damit ich's nicht vergesse, schreibe ich's mir lieber auf: Unbedingt auf den Fadenlauf achten! Ich versteh auch nicht, warum ich das hier nicht gemacht habe. Wahrscheinlich, weil der Stoff kein richtiges Muster hat? Bei dem Bild sieht man es ein wenig. Ein Arm erscheint etwas dicker zu sein - da dehnt sich der Stoff durch den falschen Zuschnitt mehr in die Breite und beult sich so mehr aus.

Gut war aber, dass ich die Puppe diesmal mehr gestopft habe. Erst war ich mir gar nicht so sicher, weil "Mila" - die aktuell gerade Leni heißt ;-) - viel weicher und kuscheliger ist und das ist eigentlich auch schön. Nur auf Dauer wird sie wahrscheinlich schneller "labberig". Der Kopf von Leni wackelt sehr, den habe ich bei ihr noch nicht so fest hinbekommen. Bei "Lina" wackelt der Kopf so gut wie gar nicht.Vielleicht wird Lina aber mit der Zeit auch kuscheliger. Wenn sie erstmal so richtig durchgeknautscht wurde ;-)

 

Verwirren euch die Namen auch so wie uns? Manchmal heißen hier beide Puppen sogar gleich, puh, wie soll sie da noch einer auseinanderhalten ;-)

Diese Puppe habe ich wieder nach dem Ebook Baby Twink von Mariengold gearbeitet.

Auch das Kleid ist ein Schnittmuster von ihr - aus dem Ebook "Oh Baby".

 

verlinkt bei Dienstagsdinge und Creadienstag.

3 Kommentare

Meine erste Shelly

Durch mein "Lieblingsnähbuch" bin ich ein Fan von Farbenmixschnittmustern geworden. Auch wenn ich sie meist etwas anpassen muss, haben sie einfach was Besonderes :)


Dies war nun meine erste Shelly. Im Grunde ist sie ganz fix genäht, allerdings musste ich an den Armausschnitten etwas nachbessern - sie waren mir zu eng - aber nun, nachgebessert, finde ich meine Shelly total schön :)

Schnittmuster: Shelly von Farbenmix

Stoffe: Traedguld von Lillestoff, braunmelierter Uni-Jersey,blaumelierter Jerseystoff mit schwarzen Punkten, aus dem örtlichen Stoffladen

 

verlinkt bei rums

0 Kommentare

Die superbequeme Flitzehose - oder Steppo die zweite

Nachdem ich unserem Großen die erst Steppo-Hose genäht hatte und er sie getragen hat, kam plötzlich beim Tragen jeder gekauften Hose: Die ist aber unbequem - da kann man gar nicht "so" machen (machte vor, wie man in die Hocke geht oder sein Bein anwinkelt). Das war doch sehr überzeugend und ich machte mich an Steppo Nr. 2.

Auch mit Steppo Nr. 2 ist er nun sehr zufrieden :)

Auf eine Potasche habe ich eine Negativapplikation genäht - das ist eigentlich ganz einfach. Ich habe mir auf den Stoff der Tasche auf die rechte Seite einen Stern mit einem Trickmarker aufgezeichnet. Auf die linke Seite habe ich rechts auf links einen Stoff gelegt, der etwas größer als der aufgezeichnete Stern ist. Beide Stoffe zusammengesteckt und dann von der rechten Seite des Taschenstoffes den Stern nachgesteppt. Hier habe ich noch eine zweite Runde um den Stern gesteppt. Nun muss man nur noch den Taschenstoff innerhalb des Sternes ausschneiden (ohne den darunterliegenden Stoff zu erwischen) und eventuell den hinteren Stoff noch etwas kürzen. Auf den hinteren Sternenstoff hatte ich hier vorher noch ein Webband aufgenäht.

Und endlich habe ich mal ein Label gemacht :) Das ist ja eigentlich gar nicht wichtig (ich verkaufe ja keine Kleidung), aber eine schöne Spielerei, finde ich. Und mit dieser ersten Variante bin ich auch schon sehr zufrieden. Ich habe einen Rest einer alten Jeans genommen, den Schriftzug aus weißer Flexfolie geplottet und aufgebüget. Das ganze dann gut festgenäht. Ich möchte auch noch versuchen, wie es aussieht, das Logo mit Stoffmalfarbe und einer Schablone zu malen/drucken. Der Jeansstoff passt auch sher zu mir/meinem Stil. Erst wollt ich Snap Pap nehmen, doch ich glaube, ich bleibe erstmal beim Jeansstoff.

Wie ihr seht, war es gar nicht so leicht, den Großen in dieser "Flitzehose" zu erwischen ;-)

Die Knie habe ich diesmal zweilagig genäht - eine Lage Jeans und eine Lage reißfester Outdoorstoff (der stammt aus einem Überraschungspaket und ich weiß leider gar nicht, was das für einer ist).

Die Hose wurde auch gleich so richtig erprobt - beim Hang hochklettern, rutschend auf den Knien sieht man (leider) knapp über den Kniepatches deutliche Abriebspuren. Die Covernaht hat auch nicht standhalten können. Der Outdoorstoff hat auch etwas abbekommen, sieht aber noch besser aus. Bei der Piratenhose hatte ich Softshellstoff an den Knien verwendet, doch da meinte der Große immer wenn wir drinnen waren: Ich schwitze an den Knien! Damit hatte ich nicht gerechnet. Draußen hat er sich dafür schon als sehr stabil erwiesen :)

Schnittmuster: Steppo von textilsucht

Stoff: Jeansstoff von Stick & Style  und Stoffreste

Plotterdatei: Freebie Sockentierchen von Artofsinger

 

verlinkt bei: creadienstag, und dienstagsdinge

1 Kommentare

Tierische Lieblingsbücher

Heute möchte ich euch mal wieder ein paar Lieblingsbücher von uns vorstellen.

 

Da wäre zuerst einmal Elmar - den kennt wahrscheinlich jeder. Das Buch mit dem Monster kannte ich noch nicht und war mal wieder eine tolle Entdeckung in der Bücherei:

Alle Tiere flüchten aus dem Wald, weil sie ein Monster brüllen hören - alle, bis auf - genau, Elmar :) Elmar ist zu neugierig, er hat ja noch nie ein Monster gesehen und so lässt er sich nicht beirren, von keinem der verängstigten Tiere überreden auch wegzurennen, sondern er will lieber - vorsichtig - weiter gehen. Ja, und dann sieht er das Monster - das gar nicht so monströs aussieht und dazu selber große Angst hat. Durch Elmars Mut können auch die anderen Tiere erfahren, dass ihre Angst unbegründet war.

 

Dieses Buch lieben unsere beiden sehr und wir lesen es gerade rauf und runter.

 

Elmar und das Monster, von David McKee

 

Unser zweites Lieblingsbuch, besonders des Großen, war ein Geburtstagsgeschenk an ihn von seinem großen Cousin (6 Jahre alt), der dieses Buch selber liebt. Es ist ein Buch mit viel Text, aber auch noch einigen schönen Bildern, eine richtige Geschichte mit vielen Kapiteln und ich hätte eigentlich gar nicht gedacht, dass das schon das richtige ist für einen 4-jährigen, aber wir haben es nun fast schon zum zweiten Mal durchgelesen.

Eliot ist ein Rattenjunge aus der Stadt, der von einer Flutwelle des übergetretenen Flusses nach tagelangen Regenfällen aufs Land hinaus gespült wird. Dort lernt er glücklicherweise das Landrattenmädchen Isabella kennen, die mit ihm einige Abenteuer erlebt. Eliot ist froh, dass sie gerade Ferien hat und ihn sogar wieder bis in die Stadt begleiten kann, denn auf dem Land ist es ihm nicht geheuer. Die mutige Isabella findet es dann in der Stadt ganz schön gefährlich, so dass sie viel voneinander lernen, echte Freunde werden - ja, Eliot scheint sich sogar ein bisschen in Isabella zu verlieben. Eliot hat dazu eine besondere Begabung sich Gedichte und Raps auszudenken, womit er vielen Tieren eine große Freude bereitet. Nach einem langen abenteuerlichen Weg schaffen es Eliot und Isabella - und sogar noch ein paar andere Tiere - schließlich zurück in die Stadt und die Freude von Eliot und seinen Eltern beim Wiedersehen ist riesig.

 

Eliot und Isabella und die Abenteuer am Fluss, Ingo Siegner

Das dritte Buch ist eigentlich nur ein kleines Büchlein, dass zu einem größeren gehört.

Beide Bücher sind richtig toll, das kleine Bestimmungsbuch ist bei uns im Dauereinsatz. Darin findet man die Namen von Vögeln, Bäumen, Blumen, Moosen, Säugetieren, Insekten, ... alles was es so im Wald (und auch bei uns im Garten) gibt. Es ist übersichtlich gestaltet, auch weil nur eine Auswahl abgebildet ist, dennoch eine Mennge. Immer wieder holen wir es hervor und haben schon viel Neues gelernt.

 

Faszination Wald verstehen und erleben, Norbert Wimmer

0 Kommentare

Spielzeugfülle - weniger ist doch mehr!?

"Eigentlich" wollten wir nie viel Spielsachen für unsere Kinder haben, sie nicht "überfrachten" mit Spielsachen, lieber sehr bewusst auswählen. Ja, und dann kam doch immer mehr zusammen. Jeder Geburtstag und jedes Weihnachtsfest führten zu noch mehr (meist tollen!) Spielsachen. Und die konnten wir den Kindern doch auch nicht vorenthalten, wollten ihnen alle Möglichkeiten offen lassen. "Erschwerend" dazu kommt vielleicht noch, dass unsere Kinder keinen Kindergarten besuchen (sie möchten nicht in den Kindergarten, der Große hat es eine Weile probiert - und so freuen wir uns über einen verlängerten Alltag zu dritt), sondern den ganzen Tag mit mir verbringen. Ein bisschen Auswahl brauchen sie da doch sicher, dachte ich manchmal.

Nun war es aber so, dass unsere Kinder schon eine Weile nicht mehr wussten, was sie denn spielen könnten - und das erschien wirklich etwas verrückt. Denn da gab es doch soo viel. Genau das war vielleicht wirklich das Problem. Da war zu viel Auswahl, wofür soll man sich denn da entscheiden?!

 

Also habe ich mir ein Herz gefasst und ein Experiment gewagt: Ich habe die Spielsachen drastisch reduziert. Nicht aussortiert, aber in den "Urlaub" geschickt. Ich bin begeistert von dieser Umstellung! Die Kinder sind nun so konzentriert am Arbeiten und Spielen, das hat mich so sehr gefreut!

Wir haben eigentlich mehrere Kisten Duplo - jetzt gibt es auf unserem "Spielfensterbrett" eine kleine Szene aus Duploteilen - und der Rest der Duplo-Sachen ist im Urlaub. Mehrmals am Tag spielen sie dort ganz zufrieden. Mir scheint, auch die Höhe des Fensterbretts ist richtig toll zum Spielen.

Eigentlich dachte ich, das Thema des Großen seien Zahlen, doch Buchstaben scheinen ihn so langsam aber sicher auch zu interessieren. Das große Poster wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die Buchstaben des eigenen Namens gesucht - die Tiere die denselben Buchstaben auch in ihrem Namen haben... Das Spiel was man oben sieht, war eine Kopiervorlage von hier Man sucht immer Paare, die sich reimen.

Es gibt noch ein paar Bastelmaterialien, eine Knetbox, ein Experimentierkasten, ein Zahlenbrett, Bücher, die selbstgefilzten Tiere, auch der Schrank mit den Brettspielen und Puzzles ist zugänglich (aber irgendwie wenig prasent für die Kinder) und eine Kiste mit Brettchen und Ästen zum Bauen.

 

Und das hätte ich nie gedacht: Unser Sohn kam zu mir und meinte, so fände er es richtig schön, so "aufgeräumt" - aufgeräumt war es vorher auch, sortiert in verschiedene Kisten. Aber durch die begrenzte Auswahl ist es so viel übersichtlicher geworden!

 

 

 Vielleicht tausche ich wöchentlich Spielsachen aus oder (vor allem jetzt im Frühling/Sommer) doch eher erst nach einem längeren Zeitraum. Das muss ich mal sehen. Jedenfalls freue ich mich so, dass diese veränderte Umgebung so eine "wiederbelebung" des Spiels und der eigenen Ideenfindung gebracht hat!

 

Das Buchstaben-Plakat stammt vom euz-Kinderbuchverlag.

 

Diesen Beitrag schicke ich zum Freutag :)

4 Kommentare

Meine erste Freya Ladies

Der Freya Pullunder hat mich schon lange angelacht. Und dann endlich war meine erste Freya fertig :) Ich mag sie sehr gerne, sie ist wirklich kuschelig und gerade in unserer Gegend, wo es meistens etwas windet, super praktisch.

 

An diese Taschen kann man sich auch richtig gewöhnen! Ohne den Pullunder habe ich schon manchmal ins Leere gegriffen - wo ich eigentlich Taschen gewohnheitsmäßig vermutet hatte.

Die Kapuze habe ich aus Nickistoff und Steppstoff genäht, das macht sie super gemütlich - auch so als Kragen getragen. Leider habe ich einen Lieblingsstoff in die Kapuze genäht, den man leider so gut wir gar nicht sieht... Also in die Kapuze braucht man wirklich keinen besonderen Stoff nähen - um diese Erfahrung bin ich nun reicher ;-)

Hinten gibt es über dem Po noch eine Teilung. An dieser Teilung sowie den Tascheneingriffen habe ich eine rosafarbene Paspel eingearbeitet.#

 

Und mein neuer Sonnenhut kommt auch regelmäßig zum Einsatz :)

 

Wie schön, dass es nun Bilder von meiner Freya gibt - unser Sohn fotografiert gerne und hat sie sehr über den Fotoauftrag gefreut :)

Schnittmuster: Freya Ladies

Stoffe: Steppstoff in mint, Sweat in blau, weißes Bündchen, Rosa Paspel. (aus dem Fundus und von Waldstürmer)

Diesern Beitrag schicke ich zu RUMS

0 Kommentare

Eine Puppenwagentasche

Zum Geburtstag bekam unsere Tochter von uns einen Buggy geschenkt und dazu nähte ich ihr noch eine Pippenkinderwagentasche. Dies ist nun schon eine Weile her, doch die Tasche wird nach wie vor geliebt (das hatte ich gar nicht so sehr erwartet, aber Taschen scheinen einfach faszinierend zu sein für Kinder :) )

Der Grundschnitt der Tasche stammt aus einem Freebook - ich habe nur manches ergänzt, was ich mir für die Puppenkinderwagentasche noch gewünscht habe: Das Wichtigeste sind wohl die Gurtbänder mit Schnappverschluss, um die Tasche am Puppenwagen zu befestigen.

Außerdem habe ich außen zwei Täschchen angefügt - die "Blumentasche" ist groß genug um den Schnuller vom "Krümel" aufzubewahren. Über der Applikation ist noch eine Reißverschlusstasche. So kann man an der Tasche gleich üben, wie Reißverschlüsse und Druckknöpfe auf und zu gehen.

Auf der anderen Seite habe ich die Potasche der recycelten Jeans, mit ein paar Webbändern betüddelt, angebracht.

Auch die Innentasche habe ich noch mit Täschchen an einer Seite versehen. Hier kann man kleine Windeln oder Fläschchen unterbringen - oder gaaaaanz viele andere Sachen ;-)

 

Aplikationen: Mia mutig aus der Serie "girls friends" von kunterbuntdesign

Die süße Maus ist ein Freebie, den es bei Zaubermasche gibt

 

Schnittmuster: Ruck Zuck Wendetasche für Kinder - ein Freebook

 

Stoffe: alte Jeans, Bauernhoftiere von Farbenmix, Reste aus der Restekiste

 

verlinkt bei creadienstag, Dienstagsdinge und made4girls

2 Kommentare

Ein echtes Wunderzeug

Diese Woche haben wir so herrliches Frühlingswetter. Es sieht so überzeugend warm aus, dass die Kinder gerne die Wasserbahn aufbauen wollte. Da ich das lieber noch nicht wollte, haben wir uns an eine andere "Matscherei" erinnert. Die Kinder waren sofort begeistert von den Plänen und da ich noch eine ganze Packung Speisestärke da hatte, konnten wir gleich loslegen...

Man braucht dazu nur ein Gefäß, Speisestärke und Wasser (man könnte auch Farbe mit hineinmischen, das haben wir auch schon gemacht, doch eigentlich ist diese Masse auch so schon so besonders). Wir haben hier eine ganze Packung Speisestärke genommen und nach und nach kleine Mengen Wasser dazugegeben, bis die Konsistenz richtig war (zähflüssig). (Wir haben nicht ganz 1/4 l Wasser gebraucht).

 

Vielleicht fragst du dich, warum wir ihm den Namen "Wunderzeug" gegeben haben. Wir sind so fasziniert, dass diese eigentlich flüssige Masse fest erscheint, wenn man sie zusammendrückt oder schnell einen Löffel über die Fläche bewegt. Man kann einen festen Klumpen formen und sobald man ihn in Ruhe lässt, fließt er durch die Hände.

Unsere Kinder könnten Stunden damit verbringen in dem "Wunderzeug" zu matschen - und ich auch :) Man kann so toll experiementieren. Die herunterfließenden "Schnüre" kann man auch abreißen. Kurz entsteht eine Scharfe Schnittkante und man hält kurz eine Art "Eiszapfen" in der Hand, der wieder zu fließen beginnt, sobald man ihn in Ruhe lässt.

Wegen dem schönen Wetter haben wir draußen mit dem Wunderzeug gespielt. (Hinterher habe ich die Kinder in ihren Softshellanzügen mit dem Gartenschlauch abgespritzt und sie wurden kein bisschen nass! Ich freue mich so, diese Anzüge genäht zu haben :))

Wir haben aber auch schon drinnen damit experimentiert. Das Tolle an der Spiesestärke ist auch, dass man es ziemlich gut wieder sauber kriegt. Sobald die Masse getrocknet ist, kann man sie einfach aufsaugen und aus der Kleidung ausklopfen.

Und die Reste in unserem Tablett lasse ich einfach austrocknen, dann kann man sie wieder leicht zerbröseln und nochmal verwenden...

 

Diesen Beitrag schicke ich zum Freutag.

3 Kommentare

Der Sommer kann kommen :)

Endlich, endlich habe ich es mal geschafft, mir einen Sonnenhut zu nähen! Das war gar nicht so schwer, es kamen mir nur immer andere Dinge wichtiger vor. Doch seit wir so herrliches Wetter haben, merke ich, dass ich einfach einen brauche. Ich vertrage nicht so viel Sonne auf dem Kopf und bin ganz glücklich, dass er gut passt und schön aussieht :)

Es ist ein Wendehut geworden nach eine Freebook geworden. Auf der einen Seite habe ich eine alte Jeans recycelt - ich mag es sehr gerne, Jeans aus alten Hosen weiterzuverwenden. Die andere Seite ist aus einemkleingemusterten Blümchenstoff.

 

 

Schnittmuster: denim reversible bucket hat

Stoff: alte Jeans, Minimals von Polly

 

Verlinkt bei kostenlose Schnittmuster linkparty und bei der upcycling Linkparty

4 Kommentare

Eine Piratenhose

Nach der bunten Lieblingshose wurde noch eine tolle bunte Hose gewünscht. Da dieses Wunder zuletzt sagte, dass er Piraten mag, habe ich mich auf der Hose gleich mal piratentechnisch ausgelebt. Bunt für Jungs finde ich immer schwieriger umzu setzen. Aber mit dieser Hose bin ich nun zufrieden.

Bei dem Schnittmuster ist vorne eine Unterteilung in drei Teile schon eingeplant und die habe ich direkt genutzt, um die Kniepartie strapazierfähiger zu machen. Hierfür habe ich Softshellstoff gewählt.

Dieses Mal hat meine Coverlock auch richtig toll genäht. Ich bin ganz glücklich! Sonst hatte ich ständig Fehlstiche, doch diesmal hat es richtig gut geklappt!!

Die Applikationen habe ich auch auf blauen Cordstoff gestickt und dann auf der Hose aufgenäht.

In Aktion finde ich die Hose richtig klasse. Und der Träger hat gezeigt, dass man mit ihr besonders gut flitzen kann - mit und ohne Laufrad. Er ist auch ganz glücklich mit der Hose :)

Schnittmuster Hose: Steppo von Textilsucht

Schnittmuster Jacke: Die Jacke von Klimperklein

 

verlinkt bei Dienstagsdinge, Creadienstag und Made4Boys

 

0 Kommentare

Mein Regenjacken-Projekt

Da ich gerne Neues ausprobiere, wollte ich mich auch gerne der Herausforderung stellen, eine Regenjacke zu nähen. Ich hatte ein Überraschungspaket mit Funktionsstoffen bestellt und sogar so ein Band, um die Nähte zu verschweißen. Das Verschweißen der Nähte war mehr als Pfriemelig (das Wort gibts gar nicht, oder?!)Jetzt, wo wir die Softshellanzüge so ausgiebig erprobt haben und sie so viel Regen und "Matscherei" aushalten, obwohl man immer liest, dass sie nicht 100 %ig dicht halten, würde ich aufs Nähte verschweißen verzichten!).

Herausgekommen ist jedenfalls eine schöne Regenjacke und ich bin ganz zufrieden ;-)

Schnittmuster: Die Jacke von Klimperklein

Plottervorlage: boho Panda von Paul und Clara

 

verlinkt bei made4boys

0 Kommentare

Feliz, die erste =)

Letztes Jahr habe ich meine erste Feliz genäht und ich find sie immer noch richtig schön. Die letzten Tage habe ich ein Bild des Kleides gesucht und dabei festgestellt, dass wir gar keins haben! Also haben wir heute ein Fotoshooting gemacht undwo ich schon die neuen Fotos habe, kann ich es ja gleich noch hier zeigen :)

Das Schnittmuster habe ich auch aus meinem Lieblingsb-Nähbuch, aus dem ich auch das Schnittmuster für dieses Shirt und diese Hose habe.

 

An dem Schnittmuster hatte ich keine Änderungen vorgenommen, da es aber etwas lang war, hatte ich die Träger ein Stück im nachhinein gekürzt (so, dass ich sie wieder auftrennen kann und das Kleid noch länger tragbar ist, juhu).

 

Das Kleid besteht aus zwei Lagen. Bei diesem Kleid besteht die untere Lage aus dem roten Stoff mit den weißen Punkten und dem Katzenstoff. Darüber ist eine Art Schürze genäht, bestehend aus dem grauen und dem blau-gestreiften Stoff. Hinten kann man es mit dem Bindeband raffen. An dem Bindeband ist unter dem Stoff ein Stück Gummiband angenäht.

Leider sind die Bilder zum Teil etwas unscharf geworden, aber daran sieht man, wie sehr sich das Modell gefreut hat, das Kleid endlich mal wieder zu tragen :)

Schnittmuster Kleid: Feliz von Farbenmix

Schnittmuster Kopftuch: Kopftuch von Trash Monstarz

 

Mit den Stoffen bin ich leider gar nicht gut. Ich achte so selten auf die Namen der Stoffe und bevor ich den Blog hatte, war das ja auch nicht wichtig. Wenn ich wieder neue Stoffe kaufe bemühe ich mich da zu verbessern ;-)

 

verlinkt bei made4girls

2 Kommentare

Ten minutes till bed - ein richtig liebenswertes Buch fast ohne Text

Dieses Buch war eine der ersten tollen Entdeckungen in unserer Bücherei. Der Große hatte es sich ausgesucht - ich war etwas skeptisch, weil in dem Buch eigentlich kein Text ist. Doch es ist soooo genial. Ein Junge soll seine 10 Hamster ins Bett bringen. Die Hamster sind in dem Buch durchnummeriert - so werden die Nummern zu ihren Namen. Jeder Hamster hat seine eigene Persönlichkeit und das wird von Seite zu Seite immer deutlicher. Auf jeder neuen Seite macht man sich erstmal auf die Suche nach den Hamstern. Und man merkt, es ist gar nicht so einfach, 10 Hamster ins Bett zu bringen ;-) Einer -ich glaube, es war die Nummer 9 - liebt es ganz weit nach oben zu klettern. Ein anderer angelt immer etwas. Dann gibt es noch das Baby, ... Es gibt so viel zu entdecken auf den Seiten und man hat das Gefühl, die Hamster wirklich kennen zu lernen. Ein super schönes, kreatives, unterhaltsames Buch.

 

Wir hatten die englische Ausgabe ausgeliehen: Ten minutes til bed - von Peggy Rathmann - die deutsche ist günstiger habe ich gesehen und sie werden sicherlich sehr ähnlich sein.

0 Kommentare

Hotel-Neueröffnung =)

Heute hatten wir nach einer recht anstrengenden Woche einen richtig schönen "Wochenabschluss". Das Wetter war herrlich frühlingshaft, unser großes Wunder hatte am Morgen die Idee, ein Insektenhotel zu eröffnen und suchte gleich nach Mitwirkenden. So habe ich unsere Holz-Reste-Kiste geplündert und die Werkstatt des Papas unsicher gemacht - und kam mit einer großen Kiste voll Material und Werkzeug dann wieder aus dem Keller. Im Garten konnte es dann losgehen. Wir haben die Holzklötzchen zusammen genagelt, ein "Zimmer" für Tannenapfen freigelassen und nach dem Füllen mit den (eigentlich) Kiefer- und Lärchenzapfen (bei uns heißt irgendwie umgangssprachlich alles Tannenzapfen...) mit einem Gitter verschlossen. Das haben wir bei unserer Recherche oft gesehen und sind schon ganz gespannt, wer da wohl einziehen wird.

Außerdem gibt es ein "Zimmer" mit Lehm gefüllt - den gibt es bei uns im Garten.Im ersten Sommer in unserem Haus hatte es sich eine Hummelart in mit Lehm "abgedichteten" Löchern unserer Eingangstür gemütlich gemacht. Das war vielleicht ein Brummen! Das war uns manchmal schon fast ein bisschen unheimlich. Aber daher denken wir, dieses Material wird sicherlich auch in unserem "Hotel" für jemanden besonders wertvoll sein ;-)

Aufgrund plötzlich aufkommenden Hungers gab es danach erstmal eine kleine Stärkung.

Anschließend ging es aber gleich weiter und es wurden noch einige Löcher gebohrt und die Ränder der Löcher etwas abgeschliffen - das soll den Komfort erhöhen (macht bestimmt einen Stern aus), haben wir gelesen.

Ja, und aufgehängt haben wir es natürlich auch gleich (an einen sonnigen Platz, möglichst regengeschützt - vielleicht bringen wir nachträglich noch ein Dach mit Überstand an, habe ich überlegt).

Eine Biene wurde schon bei der Besichtigung beobachtet - oder viel mehr "gehört". Mal sehen, wie schnell sich unere Neueröffnung herumspricht :)

Wir freuen uns über unser neues Häuschen :) Darum geht der Beitrag zum Freutag....

2 Kommentare

Neue Lieblingshose in bunt

Ich freue mich so, endlich ist mal wieder ein richtig buntes, betüddeltes Kleidungsstück fertig geworden :) Das Schnittmuster stammt aus meinem Lieblingsnähbuch mit Farbenmixschnittmustern (Lieblingskleider für Kinder von Nancy J.S. Langdon und Sabine Pollehn) - auch das Schnittmuster des Shirts ist aus diesem Buch. Ich finde das Buch so inspirierend - immer wenn ich mal keine Idee habe, was ich aus einem Kleidungsstück machen könnte, brauche ich nur durch dieses Buch blättern und habe wieder tausend neue Ideen :) (nein, ich kriege keine Provision ;-))

 

Wenn ich ein neues Kleidungsstück nähen möchte und mich ans Zuschneiden mache, habe ich oft eine Idee im Kopf, für die meine Stoffvorräte nicht reichen. So bin ich gezwungen, neu zu kombinieren, und umzudenken. Das dauert oft eine gefühlte Ewigkeit, aber dann gefällt mir die neue Version viel besser als die erste :)

Die Hose ist unter den Knien mit einem Gummiband gerafft (beim Pilzstoff). Das ist sogar noch praktisch, denn die Hose war fast ein bisschen zu groß (ungerafft) - mit der Raffung passt sie aber gut. - Diesmal habe ich an den senkrechten Schnittkanten die Nahtzugabe weggelassen und da bin ich nun auch ganz froh drum. Die Farbenmix-Schnittmuster, die ich bisher genähte habe, fielen für unsere Kinder alle eher zu weit aus, aber ohne Nahtzugabe in der Weite finde ich es nun echt gut.

Die meisten Stoffe stammen aus einem Überraschungspaket von Stick-and-Style

 

Schnittmuster Hose: Dortje von Farbenmix

Schnittmuster Shirt: Imke von Farbenmix

 

Stickereien aus den Serien: "Girls friends", "schwedische Tischdecke" und "autumn love" von Kunterbuntdesign und Ginihouse

 

Plotterdatei aus dem Silhouette Store

 

verlinkt bei mittwochs mag ich und AfterWorkSewing und made4girls

4 Kommentare

Ein bunter Kinder-Kühlschrank-Wochenplan

Schon seit einiger Zeit ziert ein bunter Wochenplan unseren Kühlschrank. Auf die Idee hat mich eigentlich eine Freundin gebracht, die mir von ihren Plänen, so einen Wochenplan zu basteln, erzählt hatte. Das fand ich eine richtig tolle Idee, die ich auch umsetzen wollte. So setzte ich mich an meinen Computer, gestaltete eine einfache Vorlage eines Kreises, den ich in sieben Segmente unterteilte und mit den Wochentagen beschriftete. Alle Segmente plottete ich aus Magnetfolie aus und nochmal jedes Segment in einer anderen Farbe.So war der Wochenplan recht schnell fertig. Schwieriger fand ich, geeignete Darstellungen für immer wiederkehrende Termine zu finden. Bei uns gibt es nun bisher Kronen für Geburtstage, Herzen für Besuch, den wir erwarten, einen Bus für einen Ausflug, eine lesende Maus für unsere Besuche in der Bibliothek, eine Ameise für die Krabbelgruppe.

"Eigentlich" haben wir einen Magnetkreis als Markierung, welcher Tag gerade ist. Leider vergesse ich ihn immer mal wieder nachzurücken. Für unsere Kinder ist der Kalender trotzdem jede Woche ein Orientierungspunkt. Inzwischen wissen sie auch (meist) welcher Tag welche Farbe hat und freuen sich, wenn sie "ablesen" können, was in der Woche so ansteht.

Wenn du dir auch gerne so einen Wochenplan machen möchtest, einen Plotter hast und dir die Arbeit ersparen möchstest, eine Vorlage zu erstellen, kannst du gerne meine verwenden. Die "Terminbuttons" sind Vorlagen aus dem Silhouette Store, bzw. eine Malvorlage.

verlinkt bei creadienstag

Download
Plotterdatei Studio3 für einen "Kühlschrankwochenplan"
wochenplan vorlage.studio3
exe File 134.2 KB
0 Kommentare

Eine schöne Woche in Bildern

Wir haben eine schöne Woche hinter uns, mit vielen kleinen und großen Highlights, von der ich hier gerne erzählen möchte =)

 

Anfang der Woche konnten wir nochmal unsere Schlitten rausholen und unseren "Haushang" hinunterdüsen. Außerdem haben wir eine Schneeeule mit richtig gutem Pappschnee gebaut :) (davon habe ich leider keine Bilder :( )

 

Dann kam ein ganz wichtiger Tag für eines unserer Wunder.

Er hat sich schon vor Weihnachten eine Nähmaschine gewünscht, die wir ihm nun wirklich (schon) gekauft haben. Am Geburtstag wurde sie natürlich gleich ausprobiert und für gut befunden - er hatte solche leuchtenden Augen beim Nähen, hach :) und es entstand ein Halstuch für Lina (ehemals Mila ;-))

Mit etwas Kreativität konnte auch die kleine Schwester ihre ersten Nähversuche an der Maschine machen :)

 

Am Nachmittag entstanden mit den Gästen noch diese lustigen Gesellen. Wir hatten gelbe, rote, blaue und weiße Knete da und zuerst haben die Kinder begeistert gemischt - und sich gefreut, wenn sie Pastelltöne erknetet haben und wenn sie grün, orange und violett herstellen konnten. Später wurden Knetkugeln in Männchen verwandelt - bestückt mit Augen, Händen, Füßen, Ohren, Hüten, Mündern und Nasen. Ich finde sowas klasse, weil schon kleinere Kinder etwas Tolles herstellen können.

Am nächsten Tag kamen unsere selbstgebastelten Boote von letzter Woche nochmal zum Einsatz. Letzte Woche kam wir spontan auf die Idee ein Boot zu falten - unser großer faltet gerade sehr gern und hochkonzentriert - angefangen hat das mit unserem Frühlingsfenster - doch dann wollten wir das Boot auch gerne schwimmen lassen. Ich fand die Möglichkeit, das Papierboot in heißes Wachs zu tauchen und so abzudichten/wassertauglich zu machen, doch ich wollte gerne etwas Einfacheres, wo beide viel mithelfen könnten. So kamen wir dann auf die Idee, alte Gemüseschalen als Boote zu verwenden. Moosgummiteile wurden mit doppelseitigem Klebeband als Verzierung angebracht, in das Boot kam ein Klumpen "Schulknete" (die an der Luft nicht austrocknet), dort hinein ein Schaschlikstäbchen als Mast und mit bunten Klebebändern haben wir noch Segel/Fahnen gestaltet. Letzte Woche hatten wir sie auf einem Bach und in einem Brunnen treiben lassen. Die großen Pfützen diese Woche gingen aber auch gut :)

Und auch heute konnten wir nochmal richtig schönes Frühlingswetter genießen - mit einer kleinen Runde am Rhein, Picknick auf "Klettersteinen", wo wir sogar Besuch von einer Eidechse hatten :)

 

Wir haben also jede Menge Gründe zur Freude :)

0 Kommentare

Aus Milo wird Mila - juhu, sie ist fertig!

Heute ist Mila fertig geworden, juhu! Gerade noch rechtzeitig um es zum Geburtstag eines ganz besonderen Wunders zu schaffen - ich freue mich gerade so, deswegen musste ich unbedingt noch ein Bild hier reinstellen. Leider sind die meisten Fotos ohne Tageslicht nichts geworden, vielleicht komme ich ja morgen nochmal zum Fotos machen :) Obwohl sie meine erste selbstgemachte, beinahe-Waldorf-Puppe ist, bin ich schwer verliebt in sie - während dem Entstehungsprozess waren es unsere Kinder sogar schon. Sie haben beinahe täglich gefragt, wie Milo nun aussieht. Das Milo nun eine Mila geworden ist, liegt daran, dass man Zöpfe vor allem bei Mädchen gewöhnt ist und ich in diese schönen weichen Wuschelhaare so gerne diese süßen Zöpfe flechten wollte. Mal sehen, welchen Namen der zukünftige Puppenpapa geben wird :)

 

Ebook/Schnitt: Baby Twink von Mariengold

Schnittmuster für die Kleidung: Ebenfalls von Mariengold "Oh Baby"

 

verlinkt bei creadienstag

3 Kommentare

Knetmännchen - mit Lieblings-Knetrezept

Diese Knetmännchen stammen noch aus der Adventszeit - da haben wir ganz viel gebastelt.Ich hatte unseren Adventskalender mit vielen Bastelideen gefüllt und manchmal waren gleich ein paar Bastelmaterialien mit im Adventskalender. An diesem Tag gab es ein Rezept für die Knete und einige Wackelaugen, Pfeifenputzer, Federn und noch ein paar Glitzersteine. So war die Vorfreude schon riesig.

 

Knete ist bei uns immer sehr beliebt und diese Männchen haben ganz besonders viel Spaß gemacht :) Knete selber zu machen war für unsere Kinder neu und super spannend. Wir haben erst den "Knetteig" hergestellt, diesen dann in so viele Portionen geteilt, wie wir Farben hatten und die Farben dann eingeknetet. Dann konnte es losgehen. Es kamen immer neue Ideen, Männchen wurden gebaut wieder verworfen, neu geformt... Die letzten Männchen haben wir dann sogar getrocknet, so dass wir sie immer noch bewundern können :)

 

Hier ist das Rezept, dass wir verwendet hatten (ich finde es richtig gut, hatte auch schon andere Rezepte ausprobiert, mit denen ich aber nicht so zufrieden war)

 

Zutaten:

400 g Mehl

200 g Salz

2 EL Zitronensäure

500 ml kochendes Wasser

3 EL Speiseöl

Lebensmittelfarbe (wir hatten Lebensmittelfarbe in Pulverform, flüssige soll noch besser gehen)

 

Aus allen Zutaten einen Teig kneten. Diesen dann in so viele Portionen aufteilen, wie man Farben hat und die Farben in die einzelnen Porionen einkneten.

 

(Das Rezept hatte ich hier gefunden...)

 

Die Menge hat bei uns für 7 Knetmännchen ausgereicht.

 

Für uns war das ein sehr freudiger Nachmittag :)

0 Kommentare

Fensterbilder in Bewegung

Heute möchte ich dir eine Alltagsbastelei zeigen, die uns immer wieder Spaß macht und sehr wandelbar ist: Fensterbilder, die man direkt am Fenster gestaltet. Dazu nehme ich eine Klebefolie, die man eigentlich verwendet um Bücher einzubinden. Die Schutzfolie löse ich erst nur an einem Rand und klebe diesen Teil ans Fenster. Dann klappe ich die Folie um, so dass der klebrige Teil der Folie nun vom Fenster weg zeigt. Als nächstes ziehe ich die Schutzfolie ganz ab, klappe den Rand, der dem ersten Rand gegenüberliegt, um, so dass die Folie jetzt an den beiden Rändern an der Scheibe klebt. Puh, gar nicht so leicht zu erklären, aber ich hoffe, es ist nachvollziehbar.

 

Nun braucht es nur noch Material zum Aufkleben. Wir haben schon einfache Papierschnipsel genommen, zusammengeknüddeltes Papier und auch Moosgummiteile waren richtig  toll (die kann man sogar gut wieder abziehen und neu positionieren, was mit Papier oft nicht so gut geht). Dieses Mal habe ich Formen mit dem Plotter ausgeschnitten. Dieses Papier ist eine Art stabiles Transparentpapier, das lässt sich auch wieder abziehen und neu anbringen. Wo zwei Teile sich überschneiden, gibt es wieder neue Farben/Schattierungen...

Und natürlich muss man auch immer wieder ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn man die eigene Hand festklebt - oder, bei uns momentan auch beliebt: einen kleinen Ball ankleben und warten, bis er sich löst und die Scheibe heruntersaust :)

0 Kommentare

Milo

Hach, ich freue mich so zu sehen, wie Milo wächst und wächst :) Auch unsere Kinder fragen fast täglich, ob ich wieder an Milo weitergearbeitet habe (das mache ich abends, wenn sie schlafen).

Um die Weihnachtszeit habe ich "Puppen nach Waldorf-Art" im Internet entdeckt, davor waren sie mir kein Begriff. Dann war es passiert - ich hatte mich in sie verliebt und wollte so gerne selber mal so eine Puppe machen. Und jetzt staune ich über dieses kleine Wesen :)

Milo ist eigentlich keine wirkliche Puppe "nach Waldorf-Art", da ich erstmal ausprobieren wollte, ob ich das überhaupt so hinkriege, bevor ich viel Geld in die sonst sehr natürlichen und hochwertigen Materialien zu investieren. So habe ich in meinem Fundus nach Möglichkeiten gesucht, Materialien zu ersetzen. Milos Körper/Gesicht ist nicht aus Puppen-Trikotstoff, sondern aus einem Interlockjersey. Gefüllt habe ich den Körper mit Watte, wie man sie für Kuscheltiere nimmt - davon hatte ich noch ganz viel da. Und ich war erstaunt, dass ich damit sogar mit Hilfe einer Filznadel eine Kugel für den Kopf formen konnte.

 

In die Knie sollte ich noch "Grübchen" einarbeiten - komischerweise sind sie für meinen Sohn ganz wichtig. Auch bei seinen ersten gemalten Männchen hat er die Knie besonders betont (noch bevor es Milo gab).

 

Mittlerweile bin ich bei den Haaren angelangt - aus Mohairwolle häkelt man eine Art Perücke, die man dann auf den Kopf näht. Aufs Häkeln war ich schon ganz gespannt - bevor ich zum Nähen kam, habe ich sehr gerne gehäkelt. Doch hier bin ich am Anfang fast verzweifelt - durch die vielen abstehenden Härchen der Wolle waren die ersten Runden echt schwierig. Mittlerweile komme ich ganz gut klar :)

 

Dann fehlen nur noch die Ohren und wir können endlich Kleidung für Milo nähen :)

 

So, dann werde ich mal weiterhäkeln an meinem kreativen Dienstag für Dienstagsdinge :) Einen schönen Abend dir...

 

Milo habe ich nach dem Ebook Baby Twink von Mariengold gearbeitet.

 

 

0 Kommentare

Frühling am Fenster

Bei uns ist der Frühling eingezogen :) Draußen merkt man es mehr und mehr, der Frühling ist unterwegs und so konnten wir (endlich :) ) ein Frühlingsfensterbild gestalten. Ich habe eine praktische Vorlage für die Vögel gefunden (auf der Seite gibt es ganz viele tolle Vorlagen!), die ich mir in eine Plotterdatei umgewandelt habe, um die Teile dann aus Transparentpapier ausschneiden zu lassen. Die Teile der Vögel kann man frei aufeinander kleben und erhält so immer eine andere Wirkung des Vogels. Die Kinder wollten es ganz geordnet haben, beinahe nur Teile einer Farbe für einen Vogel und mit dem durchscheinenden Licht ergibt das ganz tolle Schattierungen. Außerdem habe ich gleich noch einige Quadrate zugeschnitten, aus denen die fliegenden Schmetterlinge und die Tulpen gefaltet wurden. Die Tulpen hat unser (noch) 3-Jähriger schon mitgebastelt :) (die Vorlage dazu stammt auch von dieser Seite, ich finde nur den genauen Link nicht mehr.)

 

Dazu kam noch etwas geplottetes Gras, ein paar Blüten, ein Zweig und ein paar aufgefädelte Perlen, die mit den Schmetterlingen von einem Zweig herunterhängen. Fertig war unsere Frühlingsfensterdeko und alle konnten mitbasteln :)

 

Durch das Transparentpapier leuchtet das Fensterbild so schön (ich finde, auf den Fotos kommt das gar nicht so gut raus). Wir lieben es :)

 

Die kleinen Blüten und Schmetterlinge sind Dateien aus dem Silhouette Store...

 

Dieser Beitrag geht zu creadienstag :)

2 Kommentare

Vorfrühlingsfreuden

Wir hatten gestern einen richtig schönen Tag! Hier war so frühlingshaftes Wetter, richtig, richtig schön! Vor vielleicht zwei Wochen haben wir dieses Weidentipi in unserem Garten aufgebaut - die Kinder nennen es ihr "Draußen-Wohnzimmer" :) Dies wurde heute gleich mal frühjahrs-geputzt.

Für das "Lagerfeuer" wurden noch "Anzünder" benötigt...

Letztes Jahr haben wir unsere ersten Versuchen mit Weiden gemacht - und ein Torbogen angelegt, durch den man in unsere Sandgrube kommt. Damals haben wir sie gehegt und gepflegt, damit sie auch wirklich anwachsen. Die Äste sahen lange eher vertrocknet aus. Doch nun wissen wir, sie wachsen auch ohne viel Pflege an - aus älteren, eigentlich trockenen Zweigen hatte ich noch einen kleinen Zaun um eine Rose gebaut - und sogar diese trockenen Zweige haben wieder ausgetrieben. So habe ich diese mal nur mit einem Spaten einen Kreis gestochen und die Äste dort reingesteckt.

Nach dem "Hausputz" wurden wir noch kreativ. Die Kinder hatten begonnen, mit Kreide auf der Straße zu malen...

...und später haben wir noch unsere Schatten nachgemalt - die waren nämlich soooo lang :)

Die Softshellanzüge hatte ich letzten Herbst genäht. Wie schön, dass sie jetzt noch passen, denn sie sind einfach superpraktisch! Sogar Flexfolie (ich habe vor allem reflektierende genommen) konnte ich aufbügeln - wegen dem Softshellstoff war ich da erst unsicher, doch es hat gut geklappt. (Ich hatte es zuerst auf einem Probestück versucht und mich an die richtige Temperatur angenähert.)

Eigentlich sind bei dem Schnitt aus der ottobre an den Armen und Beinen Bündchen vorgesehen. Beim Großen habe ich die Beine mit Bündchen genäht, die Arme nicht und bei der Kleinen habe ich alle Bündchen weggelassen - weil ich dachte, sie würden sich nur schnell vollsaugen, wenn die Kinder matschen. Die Beinbündchen würde ich das nächste Mal aber an beide Anzüge nähen - damit haben die Hosenbeide besser über den Gummistiefeln gehalten und trotzdem hat sich nicht der ganze Stoff der Hosenbeine mit Wasser vollgesogen.

 

Schnitt Softshelloverall: ottobre 4/2015

der Softshellstoff war aus unserem Stoffladen hier in der Nähe

 

Dieser Beitrag geht zum Freutag

2 Kommentare

Eine Motti-Knickerbocker

Unser Sohn braucht dringend neue Hosen - ziemlich schnell habe ich mich für das Motti-Schnittmuster entschieden. Es ist einfach sooo toll :) Vielen Dank mal an dieser Stelle, dies als Freebook rauszugeben! Es war wohl das erste Schnittmuster, das ich mehrfach genäht habe!

 

Diesmal ist es meine zweite "Knickerbocker" geworden - unsere Tochter hat auch schon eine bekommen. Hier habe ich mir das erste Mal eine Paspel selber genäht - einen 3 cm-breiten und nach Bedarf langen Stoffstreifen links auf links der Länge nach mittig um eine Baumwollschnur geklappt und dann mit dem Reißverschlussfüßchen nahe bei der Schnur zusammen genäht. 

Das Vorderteil und das Hinterteil sind von der Paspel durchzogen.

An die Knie habe ich eine doppelte Lage Stoff genäht, um sie strapazierfähiger zu machen.

 

Erst wollte ich noch eine Kordel anbringen - das hätte toll zum maritimen Stil gepasst - doch dann erschien es mir doch zu unpraktisch.

Aus dem U-Boot Stoff war vorher schon ein Casual-Buttons-Boy Shirt entstanden.

 

 

Schnittmuster Hose: Motti

Schnittmuster Pullover: Casual-Buttons Boy

Schnittmuster T-Shirt: da bin ich mir unsicher, welches ich genommen hatte. Ich denke, es war ein ottobre-Schnitt

 

Stoffe: aus meiner Stoffsammlung... 

verlinkt bei: made4boys

0 Kommentare

Kleine Künstler mit Zuckerkreide

Seit der Adventszeit haben wir hier ein sehr beliebtes Malmittel - "Zuckerkreiden".

Man malt mit ihnen wie mit Wachsmalkreiden, doch es fühlt sich mehr an wie Ölkreiden und hinterher sieht es aus, als ob man mit Wasserfarben gemalt hätte. Flächiges Malen geht unheimlich gut. Auf schwarzem Papier leuchten einem die Farben entgegen. Und dabei handelt es sich nicht um teure Kreiden aus dem Künstlerbedarf, sondern es sind normale Tafelkreiden.

Rezept für Zuckerkreiden

 

farbige Tafelkreiden - 60 g Zucker - 200 ml warmes Wasser

 

 

 

Wer es auch mal ausprobieren möchte, verrührt 60 g Zucker in 200 ml warmes Wasser, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dazu gibt man nun für min. 10-20 Minuten die Kreiden.

 

 

 

Anschließend nehmen wir sie heraus und legen sie auf einen Teller. Frisch aus dem Wasser geholt würden sie beim Malen erstmal eine wässrige Spur hinterlassen - das umgehen wir, indem wir sie während dem Malen auf dem Teller aufbewahren. Wenn sie einmal nach einiger Zeit nicht mehr schön weich malen, legen wir sie einfach nochmal ein paar Minuten zurück ins Zuckerwasser. Meist ist das aber gar nicht nötig. Wir haben noch nicht ausprobiert, ob die Kreiden zerfallen, wenn man sie die ganze Zeit im Wasser liegen lässt.

 

Die Kreidestücke, die nach dem Malen noch übrig sind, lassen wir trocknen und nehmen sie beim nächsten Mal wieder (nach erneutem Einweichen).

 

 

 

 

Durch das Zuckerwasser sind die Farben auf dem Bild gleich fixiert.

0 Kommentare

Gefilzte Tiere und Figuren

Ende letzten Jahres habe ich etwas Neues für mich entdeckt: Gefilzte Tiere. Angefangen hatte es eigentlich schon im Advent - spontan wollten wir eine Krippe basteln, und dafür brauchten wir auch noch Schafe. Ich fand eine Anleitung bei youtube, wie man ein Schaf nadelfilzen kann und das fand ich so faszinierend.

So wünschte ich mir ein Buch von Rotraud Reinhard zu Weihnachten. Sie hat eine besondere Technik entwickelt - die Aufbautechnik - mit der die Tiere - finde ich - noch schöner werden.

So sind mittlerweile schon ein paar Tiere bei uns eingezogen - sogar schon ein kleiner Hirtenjunge - und das Tollste: Unsere Kinder spielen richtig gerne mit ihnen - und den Tieren schadet das gar nicht :)

0 Kommentare

Ein selbstgemachtes Farbenbuch

Heute will ich ein paar Bilder vom Farbenbuch zeigen. Ein paar Ideen für Aufgaben fehlen mir noch - finde ich.

Es gibt 10 Seiten, um "Farben zu sammeln". Dort kann man dann farblich passende Bilder einkleben oder gezeichnete Gegenstände aussuchen, die in Wirklichkeit diese Farbe haben (ich glaube, das ist noch schwierig - haben wir noch nicht ausprobiert).

Bei der Farbpalette habe ich Felder mit bestimmten Farben umrandet, also vorgegeben, mit welcher Farbe sie ausgemalt werden sollen. Dabei ist aufgefallen, dass grün und blau für unsere Tochter sehr ähnlich aussehen.

 

Außerdem habe ich noch Malaufgaben gefunden, wo ein Bild entsteht, wenn man nur bestimmte Farbflächen ausmalt.

 

Das Buch an sich trägt ja nicht zum Farbnamenlernen bei, aber es ist schön, es gemeinsam zu bearbeiten - und so über die Farben zu reden. Und es ist ein Buch, fast wie das vom großen Bruder :) Die Malvorlagen stammen von hier.

0 Kommentare

Ein selbstgemachtes Zahlenbuch

Heute habe ich für unseren Sohn (fast 4) ein Zahlenbuch gebastelt. Maria von der Ostseeraeuberbande hatte ein Buchstabenbuch gebastelt, das ich so toll fand. Dies hat mich auf die Idee gebracht, dies als Zahlenbuch ganz ähnlich umzusetzen.

 

Unser großer konnte es kaum erwarten, bis er es endlich ausprobieren durfte.

Im Internet habe ich mir verschiedene Vorlagen ausgedruckt (hier, hier , hier und hier bin ich fündig geworden), sie in ein Schreibheft geklebt und ein Register dazu gebastelt, damit er schnell zu den Zahlseiten findet.

Es gibt nun für jede Ziffer eine Doppelseite - auf der Linken Seite soll immer eine bestimmte Zahl herausgesucht werden. Der Platz auf der rechten Seite kann nach und nach gefüllt werden - mit Punktebilder, Bildern aus Katalogen/Zeitschriften, die die Zahl der Seite zeigen oder die Anzahl.  Auf die rechte Seite habe ich die Zahl mit Klebeband aufgeklebt - dieses ist etwas samtig, so dass man die Zahl auch nachfahren und erfühlen kann. Außerdem gibt es Aufgaben, bei denen man ein Bild mit bestimmten Farben ausmalen soll - je nach dem, welche Zahl in dem Feld steht, soll man eine andere Farbe nehmen, Mengen-Zähl-Seiten und Bilder die entstehen, in dem man Punkte in der richtigen Reihenfolge verbindet.

Ganz am Ende habe ich einen Briefumschlag eingeklebt. Dort möchte ich nach und nach immer mal wieder neues Material einbringen. Im Moment sind dort die Klebepunkte untergebracht, sowie ausgeschnittene Zahlen oder Anzahlen, die den einzelnen Zahlen-Seiten zugeordnet werden können. In der Schweiz gibt es einen tollen Kleber (Haftklebestift von Miocoll) - vielleicht gibt es sowas auch in Deutschland. Wenn man den Kleber auf Papier aufträgt, kann man das Papier an einer Stelle kleben, mehrere Male wieder abziehen und neu aufkleben. So konnte ich die Katalogausschnitte auf ein Papier anordnen.

0 Kommentare

Aus Stoff genähte Freunde

In unserem Freundeskreis sind neue "Wunder" auf die Welt gekommen und für diese habe ich genäht. Das Schaf ist nach dieser Anleitung entstanden, die "Biene" hatte ich als Foto auf Pinterest entdeckt und mir dann selber ein Schnittmuster zusammengebastelt. Sie hat "Knisterflügel", in die ich Bratschlauch eingenäht habe. Das knistert so richtig toll. Im Bauch der Biene ist noch eine "Quietsche". Das Schaf hat Knisterohren bekommen.

So haben wir das Schaf nun auf Reisen geschickt. Mein Mann hat es so gemütlich eingepackt, damit es auch gut ankommt ;-) (die Decke stammt von Jako-o)

 

0 Kommentare

Wie macht ihr das? - ein Kochplan

 

 

Hier möchte ich eine Serie über Alltagshelfer starten. Über Dinge, die unseren Alltag angenehmer machen.

Eine ganz tolle Entdeckung war für mich der Wochenplan - ein Plan, was es jeden Tag der Woche zu essen gibt. So musste ich mir nicht jeden Tag neu überlegen, was ich heute kochen würde. Wir machen normalerweise einmal in der Woche einen Großeinkauf und auch dafür ist es super-praktisch, zu wissen, was man in der Woche kochen möchte.

Eine Zeit lang habe ich mich an einem Tag der Woche hingesetzt, mir einen Wochenplan aufgeschrieben und gleichzeitig einen Einkaufszettel notiert. Doch das hat mich immer eine ganze Menge Überwindung gekostet. Als ich auf Pinterest ein Foto von einem Wochenplan aus Klammern gesehen habe, mit einer Klammer für jeden Wochentag, an die man dann ein Kärtchen mit dem geplanten Essen heften kann, hat mich das so sehr angesprochen, dass ich es gleich ausprobieren musste. So entstand unser derzeitiger Wochenplan-Halter. Ich habe mir mit meinem Plotter Kärtchen ausgeplottet - manche schon beschriftet, aber auch leere, um unsere Mittagsessensauswahl jederzeit erweitern zu können (ohne wieder an den Plotter zu müssen).

 

Es scheint kein großer Unterschied zu unseren alten Wochenplänen zu sein, für mich ist es jedoch ein riesiger. Nun schaue ich vor unserem Großeinkauf einfach die Kärtchen durch, suche mir aus, was ich kochen möchte, hefte sie an und schreibe noch schnell auf, was uns an Zutaten fehlt. Es geht viel schneller und macht mehr Spaß :) Noch ein Vorteil ist, dass ich die Mahlzeiten ganz schnell hin- und hertauschen kann und es trotzdem übersichtlich bleibt.

0 Kommentare