Kleine Künstler mit Zuckerkreide

Seit der Adventszeit haben wir hier ein sehr beliebtes Malmittel - "Zuckerkreiden".

Man malt mit ihnen wie mit Wachsmalkreiden, doch es fühlt sich mehr an wie Ölkreiden und hinterher sieht es aus, als ob man mit Wasserfarben gemalt hätte. Flächiges Malen geht unheimlich gut. Auf schwarzem Papier leuchten einem die Farben entgegen. Und dabei handelt es sich nicht um teure Kreiden aus dem Künstlerbedarf, sondern es sind normale Tafelkreiden.

Rezept für Zuckerkreiden

 

farbige Tafelkreiden - 60 g Zucker - 200 ml warmes Wasser

 

 

 

Wer es auch mal ausprobieren möchte, verrührt 60 g Zucker in 200 ml warmes Wasser, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dazu gibt man nun für min. 10-20 Minuten die Kreiden.

 

 

 

Anschließend nehmen wir sie heraus und legen sie auf einen Teller. Frisch aus dem Wasser geholt würden sie beim Malen erstmal eine wässrige Spur hinterlassen - das umgehen wir, indem wir sie während dem Malen auf dem Teller aufbewahren. Wenn sie einmal nach einiger Zeit nicht mehr schön weich malen, legen wir sie einfach nochmal ein paar Minuten zurück ins Zuckerwasser. Meist ist das aber gar nicht nötig. Wir haben noch nicht ausprobiert, ob die Kreiden zerfallen, wenn man sie die ganze Zeit im Wasser liegen lässt.

 

Die Kreidestücke, die nach dem Malen noch übrig sind, lassen wir trocknen und nehmen sie beim nächsten Mal wieder (nach erneutem Einweichen).

 

 

 

 

Durch das Zuckerwasser sind die Farben auf dem Bild gleich fixiert.

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