Fensterbilder in Bewegung

Heute möchte ich dir eine Alltagsbastelei zeigen, die uns immer wieder Spaß macht und sehr wandelbar ist: Fensterbilder, die man direkt am Fenster gestaltet. Dazu nehme ich eine Klebefolie, die man eigentlich verwendet um Bücher einzubinden. Die Schutzfolie löse ich erst nur an einem Rand und klebe diesen Teil ans Fenster. Dann klappe ich die Folie um, so dass der klebrige Teil der Folie nun vom Fenster weg zeigt. Als nächstes ziehe ich die Schutzfolie ganz ab, klappe den Rand, der dem ersten Rand gegenüberliegt, um, so dass die Folie jetzt an den beiden Rändern an der Scheibe klebt. Puh, gar nicht so leicht zu erklären, aber ich hoffe, es ist nachvollziehbar.

 

Nun braucht es nur noch Material zum Aufkleben. Wir haben schon einfache Papierschnipsel genommen, zusammengeknüddeltes Papier und auch Moosgummiteile waren richtig  toll (die kann man sogar gut wieder abziehen und neu positionieren, was mit Papier oft nicht so gut geht). Dieses Mal habe ich Formen mit dem Plotter ausgeschnitten. Dieses Papier ist eine Art stabiles Transparentpapier, das lässt sich auch wieder abziehen und neu anbringen. Wo zwei Teile sich überschneiden, gibt es wieder neue Farben/Schattierungen...

Und natürlich muss man auch immer wieder ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn man die eigene Hand festklebt - oder, bei uns momentan auch beliebt: einen kleinen Ball ankleben und warten, bis er sich löst und die Scheibe heruntersaust :)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0